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	<title>Reportagen Archive - streiflichter</title>
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	<description>Die Welt. Die Kamera. Und Wir.</description>
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	<title>Reportagen Archive - streiflichter</title>
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		<title>Venedig: momenti magici</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Brun-Lütolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2022 21:01:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie schön ist das denn! Wieder einmal verreisen wir mit dem Zug ins nahe Ausland. Venedig steht auf unserem Streifliechtli-Reiseprogramm. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://streiflichter.ch/venedig/">Venedig: momenti magici</a> erschien zuerst auf <a href="https://streiflichter.ch">streiflichter</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie schön ist das denn! Wieder einmal verreisen wir mit dem Zug ins nahe Ausland. Venedig steht auf unserem Streifliechtli-Reiseprogramm. Die Corona-Massnahmen sind in Italien immer noch strenger als in der Schweiz; wir sind gespannt. Wir hoffen, in Venedig weniger Menschen anzutreffen als in &#8222;normalen&#8220; Zeiten. Ob unsere Rechnung aufgeht? </strong></p>
<p class="sqsrte-large">Jein, diese Idee hatten andere Leute auch. So passen wir unser Programm an, stehen in aller Herrgottsfrühe auf, um dem Touristenstrom zu entkommen und den menschenverlassenen Markusplatz sowie die wunderschönen Orte am Wasser vor allem in der Morgenstimmung zu geniessen. Wir logieren in einer herzigen Wohnung inmitten des verwinkelten Kanalsystems. Das grosse Wohnzimmer ist sehr praktisch, denn so können wir unser ganzes Fotoequipment (drei Rucksäcke, Stative, Ladegeräte, Filter, Objektive usw.) ausbreiten. Praktisches Fortbewegungsmittel sind die Touristenschiffe auf den Hauptkanälen und zwischen den Inseln. Wenn man schlau und in der Balance steht oder am Botsrand sitzen kann, hat man zum Fotografieren freie Sicht auf die malerischen Gebäude.</p>
<p class="sqsrte-large">Am zweiten Tag, nach dem Morgenshooting um 4.30 Uhr, fahren wir mit dem Schiff nach Burano. Die vielen kleinen Boote mit ihren sportlichen Ruderleuten faszinieren uns. Die Kombination vom einsamen Boot und verblasstem Horizont ist ein fotografischer Leckerbissen, den man mit allen Sinnen geniesst. Übrigens: In der Lagunenstadt joggt man nicht am Morgen, man rudert in elegantester Art und Weise über die tanzenden Wellen, dem Horizont entgegen.</p>
<p class="sqsrte-large">Burano. Die kleine Insel mit den farbigen Häuschen wurden zwar schon millionenfach fotografiert, dennoch ist es ein Highlight, das einzigartige Dorf zu entdecken. Tiefes Blau, Smaragdgrün, sprühendes Orange, kräftiges Lila&#8230; Wäscheleinen, die die Häuserfassaden säumen und so viele kleine Dinge, die die Szenerie lebendig machen. Ob die Menschen in Burano wohl glücklicher sind als anderswo? Der Abend in Venedig nach diesem herrlichen Ausflug ist wundervoll. Ein ganz feiner Nebel hüllt die Wasseroberfläche wie Watte ein. Momento magico. Wir tuckern mit dem Boot an ein schönes Ufer (wir lieben diese Taxifahrten mit Wind im Haar), stellen unsere Stative auf und fotografieren die mystische Stimmung mit Sonnenuntergang. Da hat es jemand da oben sehr gut gemeint mit uns&#8230; Danke!</p>
<p class="sqsrte-large">Unser Ausflug ist wunderschön, nicht nur zum Fotografieren, sondern auch für unsere Freundschaft.</p>
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    <span class="qodef-btn-text">Bildergalerie Burano</span>
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<p>(Für die Streiflichter bloggt <a href="http://streiflichter.ch/karin-brun/">Karin Brun-Lütolf </a>)</p>
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		<title>Glarus: Die konsequente Inkonsequenz</title>
		<link>https://streiflichter.ch/blog-glarus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Brun-Lütolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2021 14:16:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Makro]]></category>
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		<category><![CDATA[Streetfotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Daumen unten für die Wetterprognosen über Auffahrt. Regen in der ganzen Schweiz. Doch halt: Dank Föhneinfluss haben wir im Glarnerland [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Daumen unten für die Wetterprognosen über Auffahrt. Regen in der ganzen Schweiz. Doch halt: Dank Föhneinfluss haben wir im Glarnerland ein kleines Fleckchen &#8222;Wolke-mit-Sonne-Gemisch&#8220; entdeckt. Also gehts ab ins Glarnerländle, in ein Gebiet, das wir kaum kennen. Das Frühlings-Streifzügli wird zu einem Ausflug, bei dem vieles überraschend und wenig so wie erwartet geschieht. Zusammenfassend könnte man sagen: &#8222;Dieser Streifzug ist eine konsequente Inkonsequenz.&#8220; Es beginnt schon damit, dass wir den Glarnerland-Ausflug zu einem guten Stück im St. Gallischen verbracht haben. </strong></p>
<p>Auf dem Weg Richtung Glarus besuchen wir zum Auftakt das Wengital mit dem Wengibach (SG), der bekannt ist für seine schönen Bachverläufe und Wasserfälle. Auf 1’000 Metern über Meer kommt uns unterwartet der Schnee in die Quere. Der Parkplatz ist unter einer dicken Frühlingsschneeschicht begraben, vor uns packt ein Mann seine Tourenski aus und gleitet Richtung Sper davon. Hallo? Wir haben zwar unsere Wanderschuhe an, doch eine Gleitpartie auf dem Eis ist das Letzte für unsere wertvollen Kameras und unsere Hintern. Nach einem halbstündigen Marsch resignieren wir und brechen unsere erste Übung ab. Nach dem langen Winter wollen wir nun endlich den Frühling spüren. So finden wir weiter unten am Bach einen kleinen Swimming-Pool, an dem wir uns fotografisch verweilen können. Das Licht ist grell und wir sinnieren, dass es wohl interessanter ist, den Bachverlauf bei Regenwetter zu fotografieren. Lichtmässig sind wir so richtig «schnäderfräsig» geworden. Regnet es, rümpfen wir die Nase, ist das Wetter zu sonnig, ist die Welt auch nicht in Ordnung. Wie inkonsequent!</p>
<p>Die Reise in Connys Bussli geht später weiter Richtung Näfels. Hier erspähen wir im letzten Moment die Tafel zu unserem zweiten Ziel Obersee. Heieiei, die Fahrt auf der steilen, engen Bergstrasse hat es in sich. Wir hoffen inständig, dass wir kein Auto kreuzen müssen. Mit unserem Bussli rückwärts zu einer breiteren Stelle zu fahren würde uns Mädels wohl den Puls auf 200 befördern. Hier muss betont werden, dass Conny eine bravouröse Autolenkerin ist und die schäbigste Konserve wohl über die holprigste sibirische Nebenstrasse chauffierte. Wir haben volles Vertrauen in ihre Fahrkünste, aber zu eng ist einfach zu eng, das schleckt keine Geiss weg. Der Obersee präsentiert sich als wunderschönes Naturparadies. Auch hier ist das Licht zu grell, um schöne Bilder zu schiessen. Und so geniessen wir einfach die malerische Gegend ganz nach dem Motto: Die Welt gehört dem, der sie geniesst!</p>
<p>Den föhnig-stürmischen Abend verbringen wir in Walenstadt am Seeufer (SG). Bombastisch, wie das Wasser ans Ufer schlätzt und der stürmische Wind die Regenwolken am bedrohlich dunklen Himmel in Schach hält. Mit einem wehmütigen Blick auf eine verlassene Restaurantterrasse beschliessen wir, unseren Fototag ohne Schlummertrunk zu beenden. Die Gaststätten sind wegen Corona immer noch geschlossen.</p>
<p>Mit kleinen Äuglein, aber voller Tatendrang stehen wir am nächsten Morgen um fünf Uhr pünktlich auf der Matte. Auf geht’s an den Klöntalersee. KlöntalerSEE? Dieser entpuppt sich an diesem Frühlingstag als KlöntalerPFÜTZE. Wo ist nur das Wasser geblieben? Wir haben nicht bedacht, dass um diese Jahreszeit das Wasser im Stausee Mangelware ist. Ein bisschen traurig sind wir schon; sooo früh sind wir aufgestanden für sooo wenig Wasser. Nach einer kleinen Wanderung auf dem sandig-lehmigen Seegrund finden wir doch noch Wasser, in dem sich die Bergspitzen glasklar spiegeln. Mystische Nebelschwaden serviert uns irgendeine höhere Macht und das goldene, zarte Sonnenlicht ist ein Zauber. Die ungewohnte Perspektive mitten im See macht den Moment sehr speziell. Wir haben die Not zur Tugend gemacht, unsere Laune gipfelt in Hochform. Der Wasserfall weiter hinten im Tal ist ein toller Abschluss unseres Fotomorgens. Z’Mörgele im Hotel ist nun angesagt und wir werden mit dem besten Rührei, mit knusprigem Zopf und mit ganz viel Aufmerksamkeit und Sympathie im Hotel Schützenhof bei der Familie Stöckli bewirtet. Vielen, vielen Dank!</p>
<p>Unseren Steifzug schliessen wir nach dem leckeren Frühstück mit dem Besuch des Kantonshauptortes Glarus ab. Wir fotografieren das herzige Städtchen, bevor der Föhn nach seinem langen Kampf zusammenbricht. Die ersten Regentropfen erinnern uns daran, dass es rund um Glarus in der ganzen Schweiz seit Stunden in Strömen regnet. Tja, wenn Streiflichter reisen, dann wird einiges zur konsequenten Inkonsequenz.</p>
<p>(Für die Streiflichter bloggt <a href="http://streiflichter.ch/karin-brun/">Karin Brun-Lütolf </a>)</p>
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    <span class="qodef-btn-text">Bildergalerie Glarnerland</span>
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    <span class="qodef-btn-text">Bildergalerie Stadt Glarus</span>
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		<title>Frühlingserwachen in Bern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Brun-Lütolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2021 10:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>So wie ihr eure To-do-Listen führt, liebe Leserinnen und Leser, haben auch wir eine. Unsere Querbeetliste ist voll mit Ideen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>So wie ihr eure To-do-Listen führt, liebe Leserinnen und Leser, haben auch wir eine. Unsere Querbeetliste ist voll mit Ideen für Fotospots, beginnt in Andalusien und endet beim Tümpel hinter dem Haus. Und so stehen auch 26 Kantonshauptstädte drauf. Mit Delémont und Luzern haben wir schon zwei (!) im Fotichäschtli, jetzt kommt die Dritte! Wenn wir dann in ein paar Jährchen pensioniert sind und unsere Ausrüstung aufgrund des Gewichts im Rollköferli über die Pflastersteine schleppen, haben wir hoffentlich alle 26 Städte fotografisch dokumentiert.</strong></p>
<p>Frühmorgens um 5.30 Uhr zieht es uns am Karfreitag in unsere ehrwürdige Bundeshauptstadt Bern, und zwar in den Rosengarten. Dort sollen die Kirschblüten in voller Pracht stehen.</p>
<p>Friedlich und verlassen wirkt der Rosengarten so früh am Morgen. Das freundliche «Grüeeessech» einer vorbeispazierenden Frau weckt die Geister definitiv in mir. Habe ich richtig gehört? <strong>«Grüeeessech»</strong>. Ein persönlicher Morgengruss in der Stadt; das ist in Luzern eine Rarität. Der Tag beginnt gut! Die Blütenpracht ist bezaubernd, das Morgenlicht tränkt die Stadt in Gold und unterstreicht den speziellen Moment. Nach dem Warm-up im Rosengarten duftet es auf dem verlassenen Parkplatz vor dem Bärengraben nach Morgenkaffee. Bald kann die Fotowanderung beginnen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Rosengarten – Bärengraben – Mattequartier – Aarebrücke – Bundesterrasse – Nydeggbrücke – entlang der Aare zurück zum Rosengarten.</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Spaziergang rund ums Bundeshaus beeindruckt uns sehr. Hier hängen zum Beispiel Bilder unserer Bundesrätinnen und Bundesräte an den Hauswänden. Eine Schar quirlige Kinder rätselt, wie sie wohl alle heissen – Alltagsbeobachtungen, die witzig sind. Überhaupt: Ich finde es immer wieder faszinierend, wie öffentlich zugänglich der Ort doch ist. Jedermann kann sich auf der Bundeshausterrasse sonnen, die Kids spielen auf dem Bundeshausplatz, Hunde balgen sich im Brunnen, Turmfalken zanken sich unter dem goldgrünen Bundeshausdach und scheren sich einen Teufel, ob Herr Bundesrat Cassis grad ein Zoommeeting abhält und wegen dem lärmigen Vogelgeschrei sein virtuelles Vis-à-vis in Brüssel nicht mehr versteht. Es ist ein Ort für alle, was mich stolz macht.</p>
<p>Apropos Streetfotografie: Das ist so eine Sache mit Corona. Denn wir diskutieren miteinander, dass der heutige Fotostreifzug irgendwie anders ist. Sind es die geschlossenen Restaurants und Läden und damit das fehlende Treiben in der Stadt? Ist es das gewisse Etwas, die kleinen Dinge, die Mimik der Gesichter hinter den Masken, die fehlen? Oder ist die Energie der Menschen nicht im Fluss?</p>
<p>Dennoch haben wir ein paar schöne Bilder zusammengestellt – besonders jene im Rosengarten mit den Kirschblüten sind traumhaft geworden. Pittoresk finden wir  aber auch das Aareufer und der Blick auf die Häuser des Mattequartiers oder die monumentalen Brücken.</p>
<p>(Für die Streiflichter bloggt <a href="http://streiflichter.ch/karin-brun/">Karin Brun-Lütolf </a>)</p>
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		<title>Klausjagen Küssnacht in vier Akten</title>
		<link>https://streiflichter.ch/blog-klausjagen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Brun-Lütolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jan 2020 14:52:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Streiflichter]]></category>
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		<category><![CDATA[Karin]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderumzug]]></category>
		<category><![CDATA[Klausjagen]]></category>
		<category><![CDATA[Küssnacht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Der Zahnarzt meiner Tochter schüttelt den Kopf. «Das wird nix, Frau Brun, das kann ich Ihnen versichern. Habe ich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://streiflichter.ch/blog-klausjagen/">Klausjagen Küssnacht in vier Akten</a> erschien zuerst auf <a href="https://streiflichter.ch">streiflichter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Zahnarzt meiner Tochter schüttelt den Kopf. «Das wird nix, Frau Brun, das kann ich Ihnen versichern. Habe ich schon selber ausprobiert!» Während die Zahnspange meiner Tochter kontrolliert wird, erklärt mir der passionierte, technikaffine Hobbyfotograf, dass es am Klausjagen in Küssnacht dunkel und eng ist wie im Rachen von Jim Knopfs Frau Mahlzahn. An Fotografie ist also nicht zu denken. Keine Lichtquelle weit und breit, tausende Zuschauer am Strassenrand. Dennoch ergattere ich so viele Informationen wie möglich, denn Streiflichter geben nicht so schnell auf. Der entnervte Blick meiner Tochter sagt mir schliesslich, dass unsere Fachsimpelei nun aber subito zu beenden ist. Genug ist genug.</strong></p>
<p>Der Streifliechtli-Chat läuft an diesem Abend «süttig-heiss». So beschliessen Conny und Irene, sich für die lichtarme Mission bis aufs Zahnfleisch mit Hightech zu bewaffnen. Bei der gemieteten Canon Mark 5 mit lichtstarkem Objektiv funkeln die Augen von Irene. Conny ist hin und weg mit der geliehenen Nikon D850. Ich tue mir das nicht an. Eine neue Kamera in der Dunkelheit ausprobieren – nein danke, dafür habe ich keine Nerven. Also fotografiere ich mit dem Equipment, das mir zur Verfügung steht. Dieses ist ja auch nicht schlecht.</p>
<p>Unser besonderer Streifzug hat im Herbst erste Züge erhalten und sich im November konkretisiert. Für Hanspeter Rusts nächstes Buchprojekt dürfen wir Streiflichter die Bilder liefern. «Buda» (so wird er in Küssnacht genannt)  ist eine «Institution». Alle kennen ihn, denn er ist DER Samichlauskenner, -forscher und -lehrer überhaupt. Verschiedene Publikationen und Bücher hat er schon über den St. Nikolaus geschrieben. Wir versichern euch: Er hat den direkten Draht! Und für uns ist es eine grosse Ehre, für das nächste Projekt unseren Beitrag leisten zu dürfen.</p>
<p>Ein erstes Treffen findet an einem kalten Novembersamstag in Küssnacht statt. Wir schlendern durch die Gassen, hören aufmerksam den Erklärungen von Buda zu. Uns wird klar, dass das Klausjagen zur festen Identität dieses Dorfes am Fusse der Rigi gehört. Buda erklärt uns, dass es nicht nur das bekannte Klausjagen am Abend gibt. Zur Samichlauszeit in Küssnacht gehören auch:</p>
<ul>
<li>Das Schüler-Klausjagen am Mittwoch- und Donnerstagmorgen um 4 Uhr</li>
<li>Der Schüler-Umzug am Donnerstag um 14 Uhr</li>
<li>Das Klausjagen am Donnerstag um 20 Uhr</li>
<li>Das Sächsi-Zügli am Freitagmorgen um 6 Uhr</li>
</ul>
<p>Und am Samstag vor der grossen Show findet die Infula statt, wo ungefähr 200 Iffelen im noch nicht eröffneten Umfahrungstunnel von Küssnacht ausgestellt werden. Buahhhhhh, ein so umfassendes Shooting-Programm haben wir noch nie bewältigt. Und natürlich wollen wir unsere Sache gut machen!</p>
<h4>Infula – die Iffelenausstellung im Tunnel</h4>
<p>Der Auftakt für das Fotoabenteuer bildet die Infula. Wir haben die Möglichkeit &#8211; Buda sei Dank -, vor der allgemeinen Öffnungszeit eine Stunde alleine zu fotografieren. Die Stunde vergeht wie im Flug. Ich merke, dass ich als Hobbyfotografin mehr Zeit fürs «Warmup» benötige als vorgegeben. Bis ich in den Flow komme, insbesondere auch mit dem Stativ, sind bereits schon 25 Minuten vorbei. Dank Stativ können wir in der Dunkelheit mit langen Belichtungszeiten arbeiten. So schrauben wir die ISO-Zahl auf 100 und belichten lange. Das wird am Klausjagen definitiv nicht funktionieren. Während dem Fotografieren staunen wir immer wieder über die sagenhaften, farbigen Kunstwerke. Die Detailtreue, Genauigkeit und Ausdrucksstärke der Iffelen beeindrucken uns sehr.</p>
<h4>Schüler-Umzug – herzerwärmende Tradition</h4>
<p>Den Schüler-Umzug am Donnerstagnachmittag fotografieren Irene mit ihrem Vater Ruedi. Tagsüber gehts bei den beiden fototechnisch ein bisschen lockerer zu und her. Sie können sich voll und ganz auf die herzigen Kinder konzentrieren. Hier gibts alles in Kleinformat zu bestaunen. Entzückende, in der Schule gebastelte Iffelen werden auf den kleinen Köpfen balanciert, Trychler und Geislechlöpfer geben den Ton an. Das Süssholz im Mund ersetzt den rauchenden «Chrummen», welche die Grossen am Abend paffen. Am Schülerumzug dürfen übrigens auch die Mädchen mitlaufen. Die anderen Anlässe sind den männlichen Geschöpfen vorbehalten.</p>
<h4>Klausjagen – Sturm der Sinne</h4>
<p>Das Klausjagen macht uns schon es bizzeli nervös. Um besonders viele Facetten des Hauptanlasses einzufangen, teilen sich die Streiflichter heute Abend auf und fotografieren an verschiedenen Standorten. Den Auftakt machen Irene und Karin beim Einstellen. Hier treffen sich alle Teilnehmer und starten den Umzug. Es gibt sogar noch ein bisschen Licht und jeder Lichtstrahl wird mit Handkuss begrüsst. Conny macht sich währenddessen schon mal startklar am Hauptplatz. Sie sichert sich einen tollen Platz in der Mitte des Kreisels. Meinen wir jedenfalls. Denn leider verdecken immer mehr Leute ihre Sicht aufs Geschehen. Und das ist nicht die beste Ausgangslage für gute Bilder. Doch Conny wäre nicht Conny, wenn sie sich nicht zu helfen wüsste. Ihren Bildern merkt man die missliche Lage nicht an &#8211; sie sind wie immer speziell arrangiert. Karin tummelt sich zuerst durch die Strassen und fotografiert die Iffelen blind und aufs Geratewohl mit erhobenen Armen, während sie dann den zweiten Teil des Umzugs aus dem ersten Stockwerk fotografieren kann. Hier kommt auch das Stativ zum Einsatz. Irene hat vom OK-Komitee den Freipass erhalten, beim Umzug mitzulaufen. Sie ist wohl eine der einzigen Frauen überhaupt, der diese Ehre gebührt.</p>
<p>Das Klausjagen ist ein eindrückliches Erlebnis. Der Brauch gehört zum Dorf. Wohl fast alle Einheimischen sind auf eine Art und Weise involviert und haben ihre eigenen, persönlichen Geschichten. Ungefähr 1’500 Männer ziehen in ihren weissen Hirtenhemden durch dunkle Gassen. Kein Licht brennt weit und breit, um dem farbenprächtigen Glanz der Iffelen den gebührenden dunklen Raum zu überlassen. Zuerst bereiten die knallenden Geisselchlepfer das Terrain vor, danach tänzeln in kreisenden Bewegungen etwa 700 farbenprächtige Iffelen in allen Grössen durch die Strassen. Sie bereiten den Auftritt des Samichlauses mit seinen Schmutzlis vor, die von Fackelträgern gesäumt werden. Die nachfolgenden Blechbläser verbreiten den nachhaltigen Dreiklang der Klausmelodie mit dem Gesang «Mänz, Mänz, Mänz! Bodefridimänz!». Die Trychler mit Senten und Klopfen (Glocken) bilden die grösste Gruppe des Umzugs und berühren wohl mit ihrem tiefen Klang viele Menschen mitten in ihren Herzen. Die schaurigen Klänge der Hörner, die durch Mark und Bein gehen, beenden den offiziellen Teil des Klausjagens. Er findet dann in der Küssnachter Freinacht seine Fortsetzung und klingt mit dem Sächsizügli früh morgens endgültig aus. Irene und ich sind froh und dankbar, dass Conny diesen Part übernimmt.</p>
<h4>Ein paar Tipps für die Nacht der Nächte in Küssnacht</h4>
<p>Fototechnisch ist das Klausjagen wirklich eine Herausforderung. Wo kein Licht ist, ist kein Licht. Daran kann niemand rütteln. Aaaaber: wir haben ja noch Freund ISO, lichtempfindliche Objektive, das Stativ und die langen Belichtungszeiten. Damit lassen sich gerade auch vor und nach dem Umzug unvergessliche Bilder schiessen.</p>
<p>Beim nächsten Zahnarztbesucht ist auf jeden Fall für genügend Gesprächsstoff gesorgt. Ich verrate euch aber jetzt schon, welche Tipps ich dem Zahnarzt weitergeben werde:</p>
<ul>
<li>Das Treiben vor und nach dem Klausjagen in den Gassen festhalten</li>
<li>Das Einstehen zum Umzug fotografieren, weil es da noch ein paar Lichtquellen gibt</li>
<li>Sich während des Umzugs eine gute, erhöhte Position am Strassenrand sichern</li>
<li>Je besser das Equipment, umso mehr Spielraum beim Fotografieren</li>
<li>Geniessen, geniessen, geniessen.</li>
</ul>
<p>Das Klausjagen spricht nicht nur die visuellen Sinne an, sondern auch die akustischen. Es ist ein Anlass für das Herz und für die Seele. Er ist identitätsstiftend und ein Brauch der Gemeinschaft. Und weil bereits schon die Küssnachter Kinder damit gross werden, wird der Brauch auch von zukünftigen Generationen gelebt werden. Tragt Sorge zu ihm und macht weiter so, liebe Küssnachterinnen und Küssnachter, es hat uns sehr gefallen!</p>
<p>(Für die Streiflichter bloggt <a href="http://streiflichter.ch/karin-brun/">Karin Brun-Lütolf </a>)</p>
<a itemprop="url" href="http://streiflichter.ch/galerieseite/klausjagen-infula-kuessnacht-2019/" target="_self"  class="qodef-btn qodef-btn-large qodef-btn-solid"  >
    <span class="qodef-btn-text">Bildergalerie Klausjagen Küssnacht betrachten</span>
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<p><strong>Vielmehr für das Ohr als für das Auge&#8230;..</strong></p>
<p><iframe src="https://player.vimeo.com/video/383069563?app_id=122963" width="640" height="360" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen" allowfullscreen title="Klausjagen 2019 K&amp;uuml;ssnacht"></iframe></p>
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		<title>Schäful Belalp Vol 2: Der Chrampf am Felsenweg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Brun-Lütolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2019 07:38:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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		<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Nach dem Fotoshooting in der Rosenlauischlucht (Fotoleckerbissen Nummer 1 unseres Streifzuges) tuckerln wir gemütlich das Goms «embri» und verpassen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nach dem <a href="http://streiflichter.ch/blog-rosenlauischlucht">Fotoshooting in der Rosenlauischlucht</a> (Fotoleckerbissen Nummer 1 unseres Streifzuges) tuckerln wir gemütlich das Goms «embri» und verpassen in Blatten doch glatt die Gondelbahn um ein paar Sekunden. Gut gelaunt schweben wir dann zur Belalp im Aletschgebiet (Kanton Wallis). Wir freuen uns wahnsinnig darauf, den Schäful nochmals von einer anderen Seite fotografisch festzuhalten. Genau vor zwei Jahren haben wir nämlich an diesem Anlass zum ersten Mal fotografiert <a href="http://streiflichter.ch/blog-schaeful-2017/">(Bildergalerie anschauen)</a>.</strong></p>
<p>Die warme Nachmittagssonne wärmt unsere Gesichter und die schweren Rucksäcke lassen uns fast umkippen. Unser Weg führt uns glücklicherweise bergabwärts zur gemütlichen Hamilton Lodge, unserem Nachtquartier. Ein Tipp: Die Burger im mit Alpenchic dekorierten Restaurant sind phantastisch gut, die knackigen Pommes Frites erhalten von uns fünf Sternchen mit einem Güpfi Ketchup oben drauf. Es hat sich total gelohnt, unsere essenstechnischen Schlankheits-Ü45-Vorsätze über Bord zu werfen und so richtig, richtig, richtig über die Stränge zu hauen!</p>
<p>Im gemütlichen Familienzimmer diskutieren wir vor dem Wiegenliedchen das Fotoerlebnis in der Rosenlauischlucht, fachsimpeln über so manches, packen die Rucksäcke und ein kurzer Blick auf die Rosenlaui-Bilder kann sich auch keine von uns verkneifen. Cool für die <strong>Bildervorselektion</strong> ist übrigens die Funktion der Nikon D750 oder der Canon 6D, bei der die RAW-Bilder übers WLAN via App aufs Smartphone oder das Tablet gespielt und von da aus im Adobe Lightroom bearbeitet werden können.</p>
<p>Irenes geschmeidiger Wecker am nächsten Morgen um 5.45 Uhr ist überflüssig. Denn die Glocken der Kühe, die schon früh auf ihre Weide nahe dem Hotel trotten, holen uns sanft aus unseren Träumen. Die Mission will in Angriff genommen werden.</p>
<h4 style="text-align: left;"><strong>Der Streifzug zu den Schwarznasenschafen im Aletschgebiet</strong></h4>
<p>Wir haben diesen Trip im Vorfeld bestens vorbereitet und wissen genau, wo unser Fotografiestandort sein soll: Ein Felsband Richtung Oberaletschhütte. Dort müssen die Schafe, dicht aneinandergepresst, einen engen Weg meistern. Er ist in die Felswand geschlagen und führt abwärts zu einer schmalen Brücke über dem Gletscherbach.</p>
<p>Helferinnen und Helfer erwarten uns um 6.50 Uhr bei der Bahnstation. Sie zeigen uns freundlicherweise den Weg. André Summermatter, der Chefhirt, hat für uns dieses Treffen arrangiert. <strong>Ein ganz grosses Dankeschön, lieber André!</strong> Wir wissen deine Hilfsbereitschaft sehr zu schätzen!</p>
<p>Natürlich würdet ihr staunen, wie schnell bei den Streiflichtern am Morgen alles abläuft. Die Rucksäcke griffbereit, husch ins Bad, anziehen, Wanderschuhe schnüren und ab die Post. Doch oweia: Ich mache die Rechnung ohne den Herrn Hungerast. Ich denke mir: Also die bevorstehenden 300 Höhenmeterli zum Zielstandort machst du noch vor dem Frühstück. Aber: Wenn man zeitlich knapp dran ist und Gas gibt, dann können sich 300 Höhenmeterli in ein Höhenmetermonster verwandeln. Und auf einmal ist Aus-die-Maus. Zwei Riegel muss ich einschieben, und ein Traubenzückerli hinterherschmeissen, um dann die nötige Energie für den schnellen Schlussaufstieg freizumachen. Wir wissen: Um spätestens acht Uhr dreissig sind die Schafe beim Felsband. Ich schwöre: Nieeeeewieder werde ich ohne Frühstück ablaufen! Conny ist da schon anders «getuned». Sie erinnert mich an das rosa Häschen, welches in der Batteriewerbung immer weiter- und weiter trommelt… Und Irene ist eh mega schlau. Sie hat sich morgens wohlweislich noch kurz im Zimmer verpflegt.</p>
<p><strong>Das Geblöke der 800 Schafe hören wir, bevor wir die Herde sichten. </strong>Bestimmt ist jetzt das letzte Murmeli wach&#8230; Wir versichern euch: <strong>Das Spektakel ist einfach phantastisch!</strong></p>
<p>Mit rasendem Puls oben angekommen, bleibt kaum Zeit fürs Durchatmen. Die Schwarznasenschafe stehen auf dem Felsenweg dichtgedrängt beieinander – Kopf an Hintern, Hintern an Kopf&#8230; dies rund Vierhundertmal. Höchste Zeit, sich zu installieren und die Bilder zu schiessen, die wir jede für uns im Kopf haben.</p>
<p>Ein richtiger Chrampf ist das in der schroffen Felswand, für die Hirten wie auch für die Schafe. Connys brandneues 600er-Tele hält das Treiben, das Ziehen und das Stossen, das Geblärre und die durch die Luft zischenden Hirtengeiseln hautnah fest. Die Tiere ängstigen sich vor dem Geräusch des tosenden Gletscherbachs und «bocken», wo sie nur können. Laut André Summermatter wiegt ein Mutterschaf gut 90 Kilogramm. Wenn ein so schweres Tier sperrt, heisst das für die Hirten stossen, zerren und alle Kraft aufwenden, um das Tier über die Brücke zu treiben. Eine Herkulesarbeit bei so vielen Tieren! Die Männer haben nach dieser kräfteraubenden Arbeit den bevorstehenden Kuss ihrer Liebsten und das kalte Willkommensbier auf der Belalp wirklich mehr als verdient.</p>
<h4><strong>Das raue Hirtenleben auf hochalpinem Terrain</strong></h4>
<p>Überhaupt zollen Irene, Conny und ich sehr viel Respekt für die Arbeit der Hirten. Sie treiben im hochalpinen, steilabfallenden Gelände des Aletschgebiets die freilebenden Schwarznasenschafe zusammen – dies auch bei garstigem Wetter. Die Nächte sind kalt, der Wind ist fies, die Sonne aggressiv, der Regen kalt, Blitz und Steinschlag gefährlich. Die Arbeit als Schafhirt birgt viel Risiko und ist unglaublich streng. Man steigt auf, dann wieder runter, dann wieder auf – wie im Intervallhöhentraining. Die neue, einheitliche Hirtenkleidung ist übrigens ein Geschenk eines Outdoorbekleiders und aus Schweizer Wolle hergestellt. Laut den Hirten ist sie bei kalten wie auch bei warmen Verhältnissen sehr angenehm zu tragen.</p>
<p>Und plötzlich: Das letzte Schaf auf dem engen Felsenweg kehrt in der Mitte um und rennt blökend zurück. Sein Gedanke ist wohl:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8222;Wieso diese blöde Brücke überqueren, wenn es im Aletschji so paradiesisch ist?&#8220;</strong></p>
<p>Der Plan hat kurze Beine, denn die letzten zwei Hirten treiben auch dieses Tier über die Brücke. Der Weg für Herde und Menschen ist nicht mehr so weit, und nach zwei bis drei Stunden ist das Ziel – die Belalp – erreicht.</p>
<h4><strong>Die Wiedersehensküsse der Liebsten</strong></h4>
<p>Wir kehren noch vor der Schafherde auf die Belalp zurück und geniessen neben der Kapelle auf einem Bänkli den besten Nussgipfel (Tipp: Man kriegt diesen Leckerbissen im Hotel Belalp neben der Kapelle). Gut platziert warten wir auf die ankommenden Hirten und Schwarznasenschafe, die zum Schluss auch noch das enge und steile «Couloir» vor der Belalp meistern. Es ist eindrücklich zu beobachten, wie respektvoll, freudig und dankbar die Hirten und die Tiere begrüsst werden. Hüte werden gelüftet, anerkennend auf Schultern geklopft, umarmt und geküsst, Kindern springen ihren Vätern entgegen und das kalte Bier besänftigt durstige Keelen.</p>
<p>Das Volksfest auf der Belalp ist lanciert und dauert bis spät nachts. Die alte Tradition des Schäful ist sehr echt, ehrlich und herzerwärmend. Schafe werden prämiert, es wird gefeiert und musiziert und alle sind froh, dass Mensch und Schaf mehr oder weniger heil zurückgekommen sind. Schäful heisst auch Abschied nehmen vom Sommer und dankbar sein für das, was man hat.</p>
<p>Die Dankbarkeit und die Ehrfurcht vor der Natur ist am Sonntag bei der «Schafteilete» und bei der heiligen Messe besonders spürbar. Nach einem gemütlichen Frühstück geniessen wir die sonntägliche Stimmung in den Bergen, den interessanten Austausch mit Hinz und Kunz, die geniale Aussicht ins Tal und einfach den Moment. Bald brechen wir auf zur Seilbahnstation, fotografieren noch <a href="http://streiflichter.ch/galerieseite/kreuchen-und-fleuchen">ein paar farbige Schmetterlinge</a> und sind einmal mehr sehr dankbar für dieses tolle Fotoerlebnis.</p>
<p><strong>Eines ist klar: Nach dem Streifzug ist vor dem Streifzug! Wir freuen uns sehr auf unser nächstes Abenteuer und danken nochmals allen Hirten, Helferinnen und Helfern, die uns so freundlich unterstützt haben.</strong></p>
<a itemprop="url" href="http://streiflichter.ch/galerieseite/schaeful2019" target="_self"  class="qodef-btn qodef-btn-large qodef-btn-solid"  >
    <span class="qodef-btn-text">Bildergalerie Schäful anschauen</span>
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<p>&nbsp;</p>
<p>(Für die Streiflichter bloggt <a href="http://streiflichter.ch/karin-brun/">Karin Brun-Lütolf </a>)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://streiflichter.ch/blog-schaeful-belalp-2019/">Schäful Belalp Vol 2: Der Chrampf am Felsenweg</a> erschien zuerst auf <a href="https://streiflichter.ch">streiflichter</a>.</p>
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		<title>DanzAria: Ein Feuerwerk der Sinnlichkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Brun-Lütolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2019 16:17:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Traumauftrag für die Streiflichter: Sie durften einen Tanzanlass der Luzerner DanzAria von Argilda Soraya fotografisch festhalten. Leider mussten wir an [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Traumauftrag für die Streiflichter: Sie durften einen Tanzanlass der Luzerner DanzAria von Argilda Soraya fotografisch festhalten. Leider mussten wir an diesem Abend auf Irene verzichten, wie schade!</p>
<p>Was uns angetroffen hat? Ein Feuerwerk der Sinnlichkeit. Es war ein Privileg, die Leidenschaft und Weiblichkeit einfangen zu dürfen. Auch wenn beim Fotografieren Konzentration gefragt war, hat uns die Innigkeit der Protagonistinnen überwältigt.</p>
<p>Bezaubernde Choreografien zum orientalischen Flamenco, fernöstliche Varianten bis hin zum Tango Argentina zu den Klängen von Piazzollas Oblivion – es war wie in 1001 Nacht. Die farbigen Kleider und fliessenden Tücher, der Glanz des Gegenlichtes, Kontraste, Konturen und das Glänzen der Augen liessen uns vergessen, dass wir Mitten in Luzern fotografierten.</p>
<h4>Fachsimpeleien&#8230;</h4>
<p>Es war für uns eine einmalig schöne Gelegenheit, uns mit den Künsten des Tanzes auseinanderzusetzen. Die Dunkelheit, schnelle Bewegungen und ein Blitzverzicht – eine nicht ganz alltägliche Ausgangslage für Streiflichter. Und so haben wir uns auf folgendes Prozedere festgelegt: ISO-Automatik (meistens so bei 3200), maximale Blendenöffnung, Belichtungszeit ab ca. 250zigstel Sekunde und kürzer. Ausser, man verwendet zum Plausch das Stativ und versucht sich mit extra langen Belichtungszeiten sowie tiefer ISO-Zahl und generiert so verwischte Bilder.</p>
<p>Have a Look!</p>
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    <span class="qodef-btn-text">Bildergalerie anschauen</span>
    <i class="qodef-icon-font-awesome fa  " ></i></a>
<p>Der Beitrag <a href="https://streiflichter.ch/blog-oriental-dance/">DanzAria: Ein Feuerwerk der Sinnlichkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://streiflichter.ch">streiflichter</a>.</p>
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		<title>Bergamo: durchs schwarze Loch direkt in den eskimotischen Süden</title>
		<link>https://streiflichter.ch/blog-bergamo/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Brun-Lütolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 May 2019 13:50:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute feiern die Streiflichter Premiere. Denn als Verehrerinnen unserer wunderschönen Schweiz ist es überfällig, per Eisenbahn durch das teuerste, schwärzeste [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://streiflichter.ch/blog-bergamo/">Bergamo: durchs schwarze Loch direkt in den eskimotischen Süden</a> erschien zuerst auf <a href="https://streiflichter.ch">streiflichter</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute feiern die Streiflichter Premiere. Denn als Verehrerinnen unserer wunderschönen Schweiz ist es überfällig, per Eisenbahn durch das teuerste, schwärzeste und längste Loch Europas zu fahren. Ein wenig aufgeregt beschleunigt sich unser Puls beim Passieren von Flüelen, dann erhöht sich die Frequenz in Erstfeld noch ein bisschen mehr, bis uns der grosse Moment einholt. Unvermittelt sehen wir Schwarz. Das muss er sein, unser brandneuer Gotthard-Eisenbahntunnel! Einmal mehr staunen wir ob der Schweizer Bescheidenheit: keine Fanfaren, keine spezielle Zugansage, einfach gar nichts bei der Einfahrt ins dunkle Niemandsland unter dem Gotthardmassiv.</strong></p>
<p>Das Tempo erhöht sich kontinuierlich &#8211; der Ohrendruck auch &#8211; und bevor wir unsere Diskussion über das Jahrhundertbauwerk beenden, spuckt uns das Loch in Airolo wieder aus. Plätsch. Gemäss Irene beginnt da die Magadino-Ebene. Und Karin glaubt vage zu wissen, dass diese Ebene doch weiter unten sein muss; lässt sich aber verunsichern, weil Irene grundsätzlich einfach alles weiss. Conny lässt Diplomatie walten und enthält sich der Diskussion. In Bellinzona herrscht dann grosse Einigkeit. Das geografische Thema wird abgehakt und wir kümmern uns um wichtigere Dinge wie das Umsteigen. Ein nicht ganz risikofreies Unterfangen, wenn man die Streiflichter kennt. Denn sie haben ja bekanntlich keine Beautycases mit dabei, sondern Hightech-Ware wie Carbon-Stative (Karin hat es nicht vergessen), Kameras (dieses Mal sind es vier; Conny musste zwei mitnehmen), Objektive vom Feinsten, 3 Rucksäcke, 1 Handtäschli und 3 Koffern. Anhand der Koffergrösse kann man übrigens auch die Personenzuteilung vornehmen nach dem Motto: «Zeige mir deine Koffer und ich sage dir, welches Streifliechtli du bist.»</p>
<h4>Mit Sack und Pack nach Bergamo</h4>
<p>Soweit so gut. Das Umsteigen verläuft ohne Zwischenfälle. Hopp, hopp, hopp, in den nächsten Zug hüpfen und weiter geht die Fahrt nach Milano. Hier bewundern wir die schöne Architektur der Bahnhofhalle. Ein paar Pics werden geschossen, bis wir dann in den klapprigen Regionalzug wechseln. Dieser ist unterkühlt wie ein eskimotischer Gefrierschrank. Anstatt endlich unsere atemberaubend sommerlichen T-Shirts zu präsentieren, verkriechen wir uns in unseren warmen Jacken. Dann erreichen wir nach einer gemütlichen Zugfahrt unser Reiseziel BERGAMO. Der bergamaskische Himmel ist schwarz wie die Augen eines feurigen Italieners, die Temperatur alles andere als warm. Nun, so haben wir uns das natürlich nicht vorgestellt. Pfui. Also muss eine Pizza her. Oder doch nur ein Salötli? Im Ristorante richten wir uns gemütlich ein zwischen kleinen Tischchen, klapprigen Stühlen, 3 Rucksäcken, 3 Koffern sowie einem Handtäschli. Wir feiern unsere Ankunft, indem jede von uns mit ihrem besten Italienisch aufwartet. Bis&#8230; bis dann der Kellner kommt und wir uns stumm geben wie drei kleine Fischchen aus dem Vierwaldstättersee. Wir müssen gestehen: Unsere Fremdsprache entspricht einem English-Italo-Streiflichter-Style, gespickt mit ein paar französischen Suppléments. Der Salat ist übrigens ausgezeichnet und zum Dessert werden wir mit einem Guezli belohnt.</p>
<h4>Die mit den Highheels durch den Hagel tanzen</h4>
<p>Der Zeitpunkt naht für die Inspektion unseres Hotels. 3 Rucksäcke, 3 Koffern und 1 Handtäschli wollen zum Hotel geschleppt werden. Mit dem ganzen Karsumpel quetschen wir uns durch das eng bestuhlte Restaurant, hinaus an die frische Luft. Zumindest ist das unser Plan. Raus? Ohalätz. Da draussen herrscht ja Winterstimmung! Weisse Strassen, schlitternde Autos und Highheels, die durch das glatte Weiss rutschen und ihre Besitzerinnen wie schwankende Wolkenkratzer beim Erdbeben aussehen lassen. Sind wir jetzt doch in der nördlichen Hemisphäre gelandet? Hat uns das schwarze Loch wie ein «Xi cc++-Teilchen» vom Cern in Oslo ausgespuckt? Nein. Denn der Kontrollblick von Conny hat ergeben, dass es einfach nur gehagelt hat, während wir frisch-fröhlich unser Salötli verschlungen haben. Tja, unser Ausland-Ausflug fängt ja wieder mal nach gewohnter Streiflichter-Manier an. So montieren wir also unsere Regenmäntel, balancieren uns und unser Hab und Gut durch die weissen, bergamotischen Hagelhaufen und sind froh, dass es nur noch ein Katzensprung ist bis zum Hotel. Die letzte scharfe Linkskurve noch, dann sagt unsere innere Navi-Stimme: «Sie haben ihr Ziel erreicht. Es liegt an einer ruhigen und nur beschränkt befahrbaren Strasse.» Sagt die innere Navi-Stimme. Vor unserem Hotel türmt sich jedoch eine riesige Baustelle, ohrenbetäubendes Presslufthammer-Getöse inklusive. So etwas wünscht man nicht einmal seiner ärgsten Feindin. Also schleppen wir unser Gepäck auf dem letzten Stück durch eine nicht definierbare Hagelkörner-Staub-Masse, die kalte Luft getränkt mit 120 Decibel.</p>
<h4>Beats und Checks</h4>
<p>Wir machen gute Laune zum bösen Spiel und treten ein in die Hotellobby: eine inszenierte Ruheinsel mit Loungemusik, angereichert mit gleichmässigen Presslufthammer-Beats. Wir Streifliechtli sind ja positive Gemüter. So sagen wir uns: Das ist Grund genug für ein «Hard-Core-Früh-Morgens-bis-spät-Nachts-Programm» in der Stadt, weit weg vom Presslufthammer-Getöse.</p>
<p>Wir deponieren unser Gepäck und nehmen die Erstbesichtigung des Ortes in Angriff. Nicht nur Skirennfahrer schwören auf Erstbesichtigungen der Rennstrecke, sondern auch unsere Conny, technisch assistiert von Irene. Als «Chief-Location-Check-Officers» legen die zwei Mädels auf diese Prozessphase äusserst grossen Wert. Das heisst: Check Licht, check Himmelsrichtungen, check Sonnenaufgang, check Mondaufgang, check Stadtkarte, check Sehenswürdigkeiten, check Strassen, check einfach alles. Karin ist mit all diesen Checks überfordert. Sie vertraut ihren versierten Freundinnen mehr als 100 Prozent. Ihr Spezialgebiet ist: Spontanaufnahmen. Was nützen all die Checks, wenns doch anders kommt? Glücklicherweise hat sie ihre Streifliechtli, denn sie würde wohl das halbe Fotoleben verpassen, würde nicht alles so auf Herz und Nieren gecheckt.</p>
<p>Der Rest des Tages ist schnell erzählt. Wir hüpfen frühzeitig in die Federn, um dann das Taxi nicht zu verpassen, welches bereits schon um 5.30 Uhr morgens pünktlich vor dem Hotel steht.</p>
<h4>21-Stunden-Streifliechtli-Programm vom Feinsten</h4>
<p>Tag 2: Unser «Hard-Core-Früh-Morgens-bis-spät-Nachts-Programm» steht an. Will heissen: Wir rollen das Feld geografisch von oben auf – ohne Rollköferli – dafür mit dem ganzen Fotoequipment. Dämmerung auf dem Castello S. Vigilio um 6 Uhr, Morgenshooting in der Altstadt von Bergamo, Frühstück um 9 Uhr im Hotel, ausgedehntes Shopping (darf natürlich auch nicht fehlen), «Fresh up» im Hotel, Aufstieg zum Berg für das Abendshooting, feines Diner, Nachtshooting bis Lichterlöschen in der Stadt. Und die Liechtli von Milano müssen auch noch eingefangen werden. Um 1.30 Uhr fallen uns nach einem strengen Tag die Augen zu.</p>
<p>Et voilà: Die Zugfahrt am Tag 3 verläuft sehr ruhig – im Gepäck tolle Impressionen einer authentischen, lombardischen Stadt. Den NEAT-Eisenbahntunnel haben Conny und Karin auf der gemütlichen Rückfahrt übrigens verpasst. Irene hat währenddessen über ihre zwei Streifliechtli gewacht und dabei neue, abenteuerliche Ideen für den nächsten Streifzug gesammelt.</p>
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    <span class="qodef-btn-text">Galerie zu Bergamo anschauen</span>
    </a>
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		<title>Hipp Hipp Hurra &#8211; der neue Blog ist da</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Brun-Lütolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jan 2018 09:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Streiflichter]]></category>
		<category><![CDATA[Available Light]]></category>
		<category><![CDATA[Langzeitaufnahmen]]></category>
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		<category><![CDATA[Winter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute gab es bei den Streiflichtern etwas zu feiern: es musste in adventlicher Stimmung auf unseren brandneuen Streiflichter-Blog angestossen werden. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute gab es bei den Streiflichtern etwas zu feiern: es musste in adventlicher Stimmung auf unseren brandneuen Streiflichter-Blog angestossen werden. Und die Tradition gibt vor, dass wir das im Restaurant Hofgarten bei einem feinen Härzli-Tartare machen &#8211; mit Extra-Toast für Irene.</p>
<p>Nach dem Festtagsmenü konnten wir es natürlich nicht lassen, von unserer wunderschönen Lichter-Stadt noch ein paar Available Light Aufnahmen zu machen. Notabene bei deftiger Rapp-Musik von &#8222;Jeder Rappen zählt&#8220;, mitten im verträumten Weihnachtsbäumchen-Zauber-Wald entlang des Luzerner Quais. Die Stimmung war einzigartig speziell! Für uns war es einfach schön, zum Jahresabschluss nochmals auf Streiftour zu gehen.</p>
<p>Und plötzlich, um 24 Uhr machte es pling, und weg war die schöne Weihnachtsbeleuchtung der Stadt Luzern. Wahrscheinlich weggeknipst vom Chef-Samichlaus, der nach seiner Hochsaison-Zeit wohl einfach wieder mal sein ruhiges Schläfchen halten wollte&#8230;</p>
<p>(Für die Streiflichter bloggt <a href="http://streiflichter.ch/karin-brun/">Karin Brun-Lütolf </a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
<a itemprop="url" href="http://streiflichter.ch/galerieseite/adventsnacht-luzern/" target="_self"  class="qodef-btn qodef-btn-large qodef-btn-outline"  >
    <span class="qodef-btn-text">Bildergalerie Adventsnacht in Luzern</span>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://streiflichter.ch/hipp-hipp-hurra-der-advent-ist-da/">Hipp Hipp Hurra &#8211; der neue Blog ist da</a> erschien zuerst auf <a href="https://streiflichter.ch">streiflichter</a>.</p>
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		<title>Rom: veni, vidi, vici</title>
		<link>https://streiflichter.ch/blog-rom/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Brun-Lütolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Oct 2017 18:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Street Photography]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit meiner Familie bin ich zum ersten Mal auf Entdeckungsreise in der italienischen Hauptstadt. Mein Fazit: Auch nach einem Jahr [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit meiner Familie bin ich zum ersten Mal auf Entdeckungsreise in der italienischen Hauptstadt. Mein Fazit: Auch nach einem Jahr Aufenthalt hätte man erst einen Bruchteil dieser grossartigen Stadt gesehen. Die Vielfalt an Kultur, Kunst, Geschichte und Architektur inmitten des pulsierenden, temperamentvollen Stadtlebens beeindruckt mich sehr.</p>
<p>Das Stadtzentrum finde ich wunderschön. Wahnsinn, diese antiken Kunstschätze, diese feudalen Kirchen und Monumente. Keine Betonklötze weit und breit, die Bauweise der Häuser sehr homogen. Und das organisierte Durcheinander in den Strassen und auf den Plätzen könnte ich stundenlang beobachten. Die Gelati &#8211; am liebsten Pistache und Walnuss &#8211; ist ein Hochgenuss. Die hausgemachten Kürbis-Ravioli mit Trüffelsplitter und feinstem Olivenöl werde ich wohl nie mehr vergessen.</p>
<p>Nachdenklich stimmt mich ein Disput, den ich aus nächster Nähe verfolge. Der dunkel- und der hellhäutige Mann streiten sich um den besten Platz in der Touristenmeile beim Trevibrunnen. Diese Auseinandersetzung zeigt mir:</p>
<blockquote><p>An einem Touristen-Hotspot gibt es meistens zwei Seiten: jene Menschen, die den Ort und den Moment unbeschwert geniessen und jene, die am gleichen Ort und zur gleichen Zeit ihr tägliches, bescheidenes Brot hart verdienen müssen.</p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
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<p>(Für die Streiflichter bloggt <a href="http://streiflichter.ch/karin-brun/">Karin Brun-Lütolf </a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Spektakuläre Aletsch Arena</title>
		<link>https://streiflichter.ch/aletsch-arena-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Brun-Lütolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2017 15:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Aletsch Arena]]></category>
		<category><![CDATA[Aletschgletscher]]></category>
		<category><![CDATA[Belalp]]></category>
		<category><![CDATA[Fiescheralp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieses Naturwunder, dieses Spektakel, dieser Aletschgletscher. Ich könnte wohl 10'000 Bilder davon machen, aus allen Perspektiven, zu unterschiedlichen Jahres- und Tageszeiten. Und ich sollte von diesem Welterbe noch 10'000 Bilder machen, denn es ist so traurig mitzuerleben, wie uns die Gletscherwelten dahin schmelzen.</p>
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			<p>Dieses Naturwunder, dieses Spektakel, dieser Aletschgletscher. Ich könnte wohl 10&#8217;000 Bilder davon machen, aus allen Perspektiven, zu unterschiedlichen Jahres- und Tageszeiten. Und ich sollte von diesem Welterbe noch 10&#8217;000 Bilder machen, denn es ist so traurig mitzuerleben, wie uns die Gletscherwelten davon schmelzen.</p>
<p>Meine Tagestour: Übernachtung auf der Fiescheralp, frühmorgens mit der Bahn ins Tal nach Fiesch, Zügli Richtung Mörel, mit der Bergbahn auf die Riederalp. Wanderung von der Riederalp zur <a href="https://www.pronatura-aletsch.ch">Villa Cassel</a> (hier gibt&#8217;s ganz nette Leute und feinen Tee), Riederfurka, Moränenweg, Hohfluh, Moosfluh, Fiescheralp.</p>
<h4><strong>Update vom Oktober 2018</strong></h4>
<p>Und wieder einmal hat es mich ins Paradies gezogen&#8230; Für eine Woche genoss ich das einzigartige Reservat rund um den Aletschgletscher zu Fuss und auf dem Bike. Winter, sommerlicher Herbst, Sterne, Regensturm &#8211; ein fotografisches Schlaraffenland habe ich angetroffen&#8230; Die röhrenden Hirsche habe ich gesehen und gehört, doch leider nicht fotografiert. Macht auch nichts. Ist abgespeichert in meinem Härzli.</p>
<p>(Für die Streiflichter bloggt <a href="http://streiflichter.ch/karin-brun/">Karin Brun-Lütolf </a>)</p>

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    <span class="qodef-btn-text">BILDGALERIE ZUR ALETSCH ARENA ANSCHAUEN</span>
    </a></div></div></div></div>
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