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	<title>Landschaft Archive - streiflichter</title>
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	<description>Die Welt. Die Kamera. Und Wir.</description>
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	<title>Landschaft Archive - streiflichter</title>
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		<title>Gasterntal und Lötschental: Sterne, Fels, Wasser und Hockey</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Brun-Lütolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Aug 2022 13:48:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astro]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dieses Wochenende freuen wir uns alle sehr, ist es doch das erste längere Fotoreisli der Streiflichter nach Corona &#8211; [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://streiflichter.ch/gasterntal/">Gasterntal und Lötschental: Sterne, Fels, Wasser und Hockey</a> erschien zuerst auf <a href="https://streiflichter.ch">streiflichter</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf dieses Wochenende freuen wir uns alle sehr, ist es doch das erste längere Fotoreisli der Streiflichter nach Corona &#8211; ohne Schutzmaske. Wir erkunden im Berner Oberland das Gasterntal. Danach geht es durch den Lötschberg nach Goppensteig, wo wir nach links abbiegen und das Lötschental im Wallis erkunden. </strong></p>
<p>Alles weitere erzählen wir euch später. Nur so viel: Wir haben den Sternenhimmel inmitten eines Sternschnuppen-Feuerwerks fotografiert, konnten kaum schlafen wegen dem &#8222;Gesäge&#8220; einer ganzen Eishockey-Mannschaft und haben per Zufall einen sehr abenteuerlichen Privatchauffeur im Gasterntal gefunden, der uns vor langen Marschkilometern mit schwerem Rucksack verschont hat.</p>
<p>Im magischen Lötschental hat uns Karin den umwerfenden Sonnenaufgang in Pastell am Grundsee auf der Fafleralp gezeigt. Nach einem herzaften Frühstück ging es nach Kippel, wo wir das urtümliche Walliserdorf fotografisch festhielten.</p>
<p>(Für die Streiflichter bloggt <a href="http://streiflichter.ch/karin-brun/">Karin Brun-Lütolf </a>)</p>
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    <span class="qodef-btn-text">Gasterntal Bildergalerie anschauen</span>
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    <span class="qodef-btn-text">Lötschental Bildergalerie anschauen</span>
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		<title>Glarus: Die konsequente Inkonsequenz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Brun-Lütolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2021 14:16:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Makro]]></category>
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		<category><![CDATA[Streetfotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Daumen unten für die Wetterprognosen über Auffahrt. Regen in der ganzen Schweiz. Doch halt: Dank Föhneinfluss haben wir im Glarnerland [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://streiflichter.ch/blog-glarus/">Glarus: Die konsequente Inkonsequenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://streiflichter.ch">streiflichter</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Daumen unten für die Wetterprognosen über Auffahrt. Regen in der ganzen Schweiz. Doch halt: Dank Föhneinfluss haben wir im Glarnerland ein kleines Fleckchen &#8222;Wolke-mit-Sonne-Gemisch&#8220; entdeckt. Also gehts ab ins Glarnerländle, in ein Gebiet, das wir kaum kennen. Das Frühlings-Streifzügli wird zu einem Ausflug, bei dem vieles überraschend und wenig so wie erwartet geschieht. Zusammenfassend könnte man sagen: &#8222;Dieser Streifzug ist eine konsequente Inkonsequenz.&#8220; Es beginnt schon damit, dass wir den Glarnerland-Ausflug zu einem guten Stück im St. Gallischen verbracht haben. </strong></p>
<p>Auf dem Weg Richtung Glarus besuchen wir zum Auftakt das Wengital mit dem Wengibach (SG), der bekannt ist für seine schönen Bachverläufe und Wasserfälle. Auf 1’000 Metern über Meer kommt uns unterwartet der Schnee in die Quere. Der Parkplatz ist unter einer dicken Frühlingsschneeschicht begraben, vor uns packt ein Mann seine Tourenski aus und gleitet Richtung Sper davon. Hallo? Wir haben zwar unsere Wanderschuhe an, doch eine Gleitpartie auf dem Eis ist das Letzte für unsere wertvollen Kameras und unsere Hintern. Nach einem halbstündigen Marsch resignieren wir und brechen unsere erste Übung ab. Nach dem langen Winter wollen wir nun endlich den Frühling spüren. So finden wir weiter unten am Bach einen kleinen Swimming-Pool, an dem wir uns fotografisch verweilen können. Das Licht ist grell und wir sinnieren, dass es wohl interessanter ist, den Bachverlauf bei Regenwetter zu fotografieren. Lichtmässig sind wir so richtig «schnäderfräsig» geworden. Regnet es, rümpfen wir die Nase, ist das Wetter zu sonnig, ist die Welt auch nicht in Ordnung. Wie inkonsequent!</p>
<p>Die Reise in Connys Bussli geht später weiter Richtung Näfels. Hier erspähen wir im letzten Moment die Tafel zu unserem zweiten Ziel Obersee. Heieiei, die Fahrt auf der steilen, engen Bergstrasse hat es in sich. Wir hoffen inständig, dass wir kein Auto kreuzen müssen. Mit unserem Bussli rückwärts zu einer breiteren Stelle zu fahren würde uns Mädels wohl den Puls auf 200 befördern. Hier muss betont werden, dass Conny eine bravouröse Autolenkerin ist und die schäbigste Konserve wohl über die holprigste sibirische Nebenstrasse chauffierte. Wir haben volles Vertrauen in ihre Fahrkünste, aber zu eng ist einfach zu eng, das schleckt keine Geiss weg. Der Obersee präsentiert sich als wunderschönes Naturparadies. Auch hier ist das Licht zu grell, um schöne Bilder zu schiessen. Und so geniessen wir einfach die malerische Gegend ganz nach dem Motto: Die Welt gehört dem, der sie geniesst!</p>
<p>Den föhnig-stürmischen Abend verbringen wir in Walenstadt am Seeufer (SG). Bombastisch, wie das Wasser ans Ufer schlätzt und der stürmische Wind die Regenwolken am bedrohlich dunklen Himmel in Schach hält. Mit einem wehmütigen Blick auf eine verlassene Restaurantterrasse beschliessen wir, unseren Fototag ohne Schlummertrunk zu beenden. Die Gaststätten sind wegen Corona immer noch geschlossen.</p>
<p>Mit kleinen Äuglein, aber voller Tatendrang stehen wir am nächsten Morgen um fünf Uhr pünktlich auf der Matte. Auf geht’s an den Klöntalersee. KlöntalerSEE? Dieser entpuppt sich an diesem Frühlingstag als KlöntalerPFÜTZE. Wo ist nur das Wasser geblieben? Wir haben nicht bedacht, dass um diese Jahreszeit das Wasser im Stausee Mangelware ist. Ein bisschen traurig sind wir schon; sooo früh sind wir aufgestanden für sooo wenig Wasser. Nach einer kleinen Wanderung auf dem sandig-lehmigen Seegrund finden wir doch noch Wasser, in dem sich die Bergspitzen glasklar spiegeln. Mystische Nebelschwaden serviert uns irgendeine höhere Macht und das goldene, zarte Sonnenlicht ist ein Zauber. Die ungewohnte Perspektive mitten im See macht den Moment sehr speziell. Wir haben die Not zur Tugend gemacht, unsere Laune gipfelt in Hochform. Der Wasserfall weiter hinten im Tal ist ein toller Abschluss unseres Fotomorgens. Z’Mörgele im Hotel ist nun angesagt und wir werden mit dem besten Rührei, mit knusprigem Zopf und mit ganz viel Aufmerksamkeit und Sympathie im Hotel Schützenhof bei der Familie Stöckli bewirtet. Vielen, vielen Dank!</p>
<p>Unseren Steifzug schliessen wir nach dem leckeren Frühstück mit dem Besuch des Kantonshauptortes Glarus ab. Wir fotografieren das herzige Städtchen, bevor der Föhn nach seinem langen Kampf zusammenbricht. Die ersten Regentropfen erinnern uns daran, dass es rund um Glarus in der ganzen Schweiz seit Stunden in Strömen regnet. Tja, wenn Streiflichter reisen, dann wird einiges zur konsequenten Inkonsequenz.</p>
<p>(Für die Streiflichter bloggt <a href="http://streiflichter.ch/karin-brun/">Karin Brun-Lütolf </a>)</p>
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    <span class="qodef-btn-text">Bildergalerie Glarnerland</span>
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    <span class="qodef-btn-text">Bildergalerie Stadt Glarus</span>
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		<title>Jura: Lac Vert, Doubs, Etang de la Gruère, Saint-Ursanne und Delémont</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Brun-Lütolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2020 18:46:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Streiflichter]]></category>
		<category><![CDATA[Jura]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jura gleich Freiberge, wilde Pferde, wallende Mähnen, Freiheit, filigranes Uhrenhandwerk, Echtheit, Bescheidenheit, Kampfgeist. Mit diesem &#8222;geistigen Bild&#8220; denke ich an [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://streiflichter.ch/blog-jura/">Jura: Lac Vert, Doubs, Etang de la Gruère, Saint-Ursanne und Delémont</a> erschien zuerst auf <a href="https://streiflichter.ch">streiflichter</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jura gleich Freiberge, wilde Pferde, wallende Mähnen, Freiheit, filigranes Uhrenhandwerk, Echtheit, Bescheidenheit, Kampfgeist. Mit diesem &#8222;geistigen Bild&#8220; denke ich an den Grenzkanton und freue mich wahnsinnig, zusammen mit Conny und Irene an einem sonnigen September-Wochenende auf Erkundungstour zu gehen.</strong></p>
<p>Auf unseren Streifzügen haben wir zwar immer ein fotografisches Ziel, aber die spontanen und unvorhergesehenen Fotoabstecher sind für mich ebenso packend. So auch an diesem Samstagmorgen: Unsere Autofahrt über die A2 dauerte nämlich gerade mal 22 Minuten. <strong>Dagmersellen</strong>: Blink-blink-blink nach rechts, Baustellendurcheinander, das Feld von hinten aufrollen und nichts wie los zu den Nebelbänken, die wir von der Autobahn her gesichtet haben. Richtig cool ist es, in die sanften Hügel und in den Nebel hinein zu fotografieren. Die Bilder werden glatt als Serengeti-Savannenaufnahmen durchgehen, wetten?</p>
<p>Nach dem Aufwärmknipsen neben der Autobahn gehts weiter nach Deitingen Downtown in die Autobahnraststätte. Ihr müsst wissen: Noch nie waren wir soooo schlecht auf eine Tour vorbereitet. Gerade mal vier Buchstaben auf einem leeren Blatt Papier und ein voller Benzintank erinnern uns an unsere Mission. Den ersten Fuss schon im Restaurant, gehts nochmals zurück zum Bussli. Natürlich: Die Föderalitis trifft uns unmittelbar! Wo ist denn nur diese Gesichtsmaske hingekommen? In Luzern brauchts keine Gesichtsmasken, in Deitingen schon, im Jura in den Einkaufsläden, aber nicht in den Restaurants, in Solothurn, im Aargau… Das Corona-ABC entlang der A1 bringt die unterschiedlichen kantonalen Handhabungen auf den Punkt.</p>
<p>Das Blatt ist leer, unsere Ad-hoc-Planung kann starten: Die Webseite von <a href="https://www.j3l.ch/de/Z10469/naturschoenheiten?regionFilters%5B%5D=1&amp;region=6&amp;bounds=6.88882+47.12384+7.46805+47.58294" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jura &amp; Drei-Seen-Land</a> erweist sich dabei als hilfreiches Instrument. Hier ist aufgeführt, was die Touristin gesehen haben muss.</p>
<h4><strong>Spot 1: Märchenland Gorges du Pichoux und Lac Vert</strong></h4>
<p>Weil wir zur Mittagszeit fotografieren werden und die Sonne ziemlich grell scheint, beschliessen wir, als erstes die Gorges du Pichoux und den Lac Vert zu besuchen. Dieser Entscheid lohnt sich. Der romantische, kleine See mit Sandbank erinnert an eine türkisblaue Lagune, die sommergrünen Blätter der Laubbäume spiegeln sich im Wasser, kleine Bächlein mäandrieren durch den Mischwald, der Boden und die Baumstämme sind über und über mit weichem, dunkelgrünem Moos bewachsen. Ein Paradies für Langzeitaufnahmen mit Graufilter.</p>
<p>Wir können uns kaum losreissen, doch die Vernunft siegt. Auf der Weiterfahrt Richtung Saint-Ursanne staunen wir ob der kleinen, einfachen Dörfchen. Bellelay, Undervelier, Clovelier, Bassecour, Berlincour… Die Ortsnamen fühlen sich an wie geschmeidiger Honig im Gaumen. Sie tönen so lieblich-kreativ und wir diskutieren, wie wohl diese speziellen Ortsnamen ihren Weg ins Jura gefunden haben.</p>
<h4><strong>2. Spot: Saint-Ursanne</strong></h4>
<p>In Saint-Ursanne brennt die Sonne, der Beweis sind Connys herzigen, roten Wangen. Leider wird das Kopfsteinpflaster des Städtchens neu verlegt und so ist das Fotografieren ein kleiner Spiessroutenlauf zwischen Baustellenmarkierungen, Baggern und Kränen. Rund um die Kirche finden wir einige malerische Eckchen, die unser Fotoherzli höher schlagen lassen. Nett sind die Menschen im Restaurant – man spürt, dass sie keine einfache Zeit hinter sich haben und so ergeben sich überraschend-offene Gespräche. Nach ein, zwei Stündchen haben wir auch in Saint-Ursanne ein paar schöne Bilder verewigt und der Weg führt uns weiter in den Parc naturel régional du Doubs.</p>
<h4><strong>3. Spot: Meditativer Doubs </strong></h4>
<p>Vorbei an Saignelégier gehts bergwärts ans Ufer des wunderschönen Grenzflusses. Das Licht ist milchig-grell und wir warten vergeblich auf die goldige Stimmung. Beim Fotografieren muss so viel zusammenpassen. Der heutige Tag zählt lichtmässig definitiv nicht zu unseren Lucky-Punches. Dennoch ist die Natur phänomenal schön und wir können die friedliche Stimmung voll und ganz geniessen. Sogar zwei Eisvögel haben wir gesichtet. Die Farbwelt entlang des Doubs wirkt fast schon meditativ: grün, grün und nochmals grün. Zum Fotografieren ist das ziemlich schwierig, denn es braucht schon eine Portion Kontrast, damit sich die grünen Farbnuancen voneinander genügend unterscheiden können. Aus unserer Sicht lohnt es sich, gezielt mit der Tiefenschärfe zu spielen und ein Objekt ganz klar ins Zentrum zu setzen. Zudem hilft ein Grauverlaufsfilter bei solchen Lichtverhältnissen. Belichtet man zu lange, ist der Himmel eine weisse Sauce, belichtet man zu kurz, schwimmt man in der jurassischen Schoggisauce.</p>
<h4><strong>4. Spot: Die vergebliche Suche nach den frei lebenden Pferden </strong></h4>
<p>Es ist halb sechs, höchste Zeit also, Richtung Saignelégier zu fahren und einen tollen Ort für die letzten Sonnenstrahlen inmitten der Freiberge zu suchen. Ein paar Pferdchen als Deko wären natürlich das Sahnehäubchen auf dem Fotodessert. Nun ja, wer sich nicht genügend vorbereitet, den straft die gnadenlose Wirklichkeit. Von Pferden keine Spur weit und breit; Kühe, Kühe und nochmals Kühe, soweit unser Auge reicht. Also kurven wir umher ohne Ah-Oh-Erlebnis. Schlussendlich brechen wir die Übung ab, weil die Sonne sich verabschiedet hat. Unser Motto: Morgen ist auch wieder ein Tag.</p>
<h4><strong>5. Spot: Morgenerwachen am Etang de la Gruère </strong></h4>
<p>Und was für ein Morgen ist das! Er startet um 4.45 Uhr mit Stirnlampe, Stativ, Filtern und lichtstarken Objektiven am Etang de la Gruère. Nebel tanzt uns um die Nase, und zwischendurch spienzeln die Sternchen frech hervor. Die schlanke Mondsichel erscheint als perfektes Accessoire über dem mystischen Weiher. Auf dem spiegelglatten Wasser türmen sich Nebelschwaden wie weiche Wattebäuschchen. Mehr braucht man zu dieser genialen Morgenstimmung nichts zu schreiben. Um 8 Uhr ist der Spuk vorbei, wir haben tolle Aufnahmen im Kästchen und träumen von knusprigem Brot und einer warmen Tasse Guten-Morgen-Kaffee. Unsere Laune ist 1A und weiter geht die Reise nach Delémont. Unterwegs werden uns noch ein paar Pferdchen auf der Weide serviert, schön arrangiert, jung und alt, weiss und dunkel, verspielt und weidend.</p>
<h4><strong>6. Spot: Delémont </strong></h4>
<p>Delémont präsentiert sich an diesem warmen Spätsommertag mit schöner Blumenpracht und vielen Fahnen. Ein paar Bilder machen wir noch. Wir Streiflichter spüren aber nun doch die Müdigkeit nach zwei ereignisreichen Tagen und beschliessen, unsere Jura-Streiftour mit einem gemütlichen Imbiss auf einem lauschigen Platz mitten in der Altstadt abzuschliessen.</p>
<p>Jura gleich Freiberge, wilde Pferde, wallende Mähnen, Freiheit, filigranes Uhrenhandwerk, Echtheit, Bescheidenheit, Kampfgeist. Wir haben es nicht ganz geschafft, unser Kopfkino vollständig umzusetzen. Die wilden Pferde und vieles mehr fehlen uns noch in unserer Galerie. Und genau deshalb werden wir zurückkehren. A bientôt, les Jurassiens!</p>
<p>(Für die Streiflichter bloggt <a href="http://streiflichter.ch/karin-brun/">Karin Brun-Lütolf </a>)</p>
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    <span class="qodef-btn-text">Jura-Bildergalerie anschauen</span>
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<p>Der Beitrag <a href="https://streiflichter.ch/blog-jura/">Jura: Lac Vert, Doubs, Etang de la Gruère, Saint-Ursanne und Delémont</a> erschien zuerst auf <a href="https://streiflichter.ch">streiflichter</a>.</p>
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		<title>Schäful Belalp Vol 2: Der Chrampf am Felsenweg</title>
		<link>https://streiflichter.ch/blog-schaeful-belalp-2019/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Brun-Lütolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2019 07:38:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Nach dem Fotoshooting in der Rosenlauischlucht (Fotoleckerbissen Nummer 1 unseres Streifzuges) tuckerln wir gemütlich das Goms «embri» und verpassen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://streiflichter.ch/blog-schaeful-belalp-2019/">Schäful Belalp Vol 2: Der Chrampf am Felsenweg</a> erschien zuerst auf <a href="https://streiflichter.ch">streiflichter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nach dem <a href="http://streiflichter.ch/blog-rosenlauischlucht">Fotoshooting in der Rosenlauischlucht</a> (Fotoleckerbissen Nummer 1 unseres Streifzuges) tuckerln wir gemütlich das Goms «embri» und verpassen in Blatten doch glatt die Gondelbahn um ein paar Sekunden. Gut gelaunt schweben wir dann zur Belalp im Aletschgebiet (Kanton Wallis). Wir freuen uns wahnsinnig darauf, den Schäful nochmals von einer anderen Seite fotografisch festzuhalten. Genau vor zwei Jahren haben wir nämlich an diesem Anlass zum ersten Mal fotografiert <a href="http://streiflichter.ch/blog-schaeful-2017/">(Bildergalerie anschauen)</a>.</strong></p>
<p>Die warme Nachmittagssonne wärmt unsere Gesichter und die schweren Rucksäcke lassen uns fast umkippen. Unser Weg führt uns glücklicherweise bergabwärts zur gemütlichen Hamilton Lodge, unserem Nachtquartier. Ein Tipp: Die Burger im mit Alpenchic dekorierten Restaurant sind phantastisch gut, die knackigen Pommes Frites erhalten von uns fünf Sternchen mit einem Güpfi Ketchup oben drauf. Es hat sich total gelohnt, unsere essenstechnischen Schlankheits-Ü45-Vorsätze über Bord zu werfen und so richtig, richtig, richtig über die Stränge zu hauen!</p>
<p>Im gemütlichen Familienzimmer diskutieren wir vor dem Wiegenliedchen das Fotoerlebnis in der Rosenlauischlucht, fachsimpeln über so manches, packen die Rucksäcke und ein kurzer Blick auf die Rosenlaui-Bilder kann sich auch keine von uns verkneifen. Cool für die <strong>Bildervorselektion</strong> ist übrigens die Funktion der Nikon D750 oder der Canon 6D, bei der die RAW-Bilder übers WLAN via App aufs Smartphone oder das Tablet gespielt und von da aus im Adobe Lightroom bearbeitet werden können.</p>
<p>Irenes geschmeidiger Wecker am nächsten Morgen um 5.45 Uhr ist überflüssig. Denn die Glocken der Kühe, die schon früh auf ihre Weide nahe dem Hotel trotten, holen uns sanft aus unseren Träumen. Die Mission will in Angriff genommen werden.</p>
<h4 style="text-align: left;"><strong>Der Streifzug zu den Schwarznasenschafen im Aletschgebiet</strong></h4>
<p>Wir haben diesen Trip im Vorfeld bestens vorbereitet und wissen genau, wo unser Fotografiestandort sein soll: Ein Felsband Richtung Oberaletschhütte. Dort müssen die Schafe, dicht aneinandergepresst, einen engen Weg meistern. Er ist in die Felswand geschlagen und führt abwärts zu einer schmalen Brücke über dem Gletscherbach.</p>
<p>Helferinnen und Helfer erwarten uns um 6.50 Uhr bei der Bahnstation. Sie zeigen uns freundlicherweise den Weg. André Summermatter, der Chefhirt, hat für uns dieses Treffen arrangiert. <strong>Ein ganz grosses Dankeschön, lieber André!</strong> Wir wissen deine Hilfsbereitschaft sehr zu schätzen!</p>
<p>Natürlich würdet ihr staunen, wie schnell bei den Streiflichtern am Morgen alles abläuft. Die Rucksäcke griffbereit, husch ins Bad, anziehen, Wanderschuhe schnüren und ab die Post. Doch oweia: Ich mache die Rechnung ohne den Herrn Hungerast. Ich denke mir: Also die bevorstehenden 300 Höhenmeterli zum Zielstandort machst du noch vor dem Frühstück. Aber: Wenn man zeitlich knapp dran ist und Gas gibt, dann können sich 300 Höhenmeterli in ein Höhenmetermonster verwandeln. Und auf einmal ist Aus-die-Maus. Zwei Riegel muss ich einschieben, und ein Traubenzückerli hinterherschmeissen, um dann die nötige Energie für den schnellen Schlussaufstieg freizumachen. Wir wissen: Um spätestens acht Uhr dreissig sind die Schafe beim Felsband. Ich schwöre: Nieeeeewieder werde ich ohne Frühstück ablaufen! Conny ist da schon anders «getuned». Sie erinnert mich an das rosa Häschen, welches in der Batteriewerbung immer weiter- und weiter trommelt… Und Irene ist eh mega schlau. Sie hat sich morgens wohlweislich noch kurz im Zimmer verpflegt.</p>
<p><strong>Das Geblöke der 800 Schafe hören wir, bevor wir die Herde sichten. </strong>Bestimmt ist jetzt das letzte Murmeli wach&#8230; Wir versichern euch: <strong>Das Spektakel ist einfach phantastisch!</strong></p>
<p>Mit rasendem Puls oben angekommen, bleibt kaum Zeit fürs Durchatmen. Die Schwarznasenschafe stehen auf dem Felsenweg dichtgedrängt beieinander – Kopf an Hintern, Hintern an Kopf&#8230; dies rund Vierhundertmal. Höchste Zeit, sich zu installieren und die Bilder zu schiessen, die wir jede für uns im Kopf haben.</p>
<p>Ein richtiger Chrampf ist das in der schroffen Felswand, für die Hirten wie auch für die Schafe. Connys brandneues 600er-Tele hält das Treiben, das Ziehen und das Stossen, das Geblärre und die durch die Luft zischenden Hirtengeiseln hautnah fest. Die Tiere ängstigen sich vor dem Geräusch des tosenden Gletscherbachs und «bocken», wo sie nur können. Laut André Summermatter wiegt ein Mutterschaf gut 90 Kilogramm. Wenn ein so schweres Tier sperrt, heisst das für die Hirten stossen, zerren und alle Kraft aufwenden, um das Tier über die Brücke zu treiben. Eine Herkulesarbeit bei so vielen Tieren! Die Männer haben nach dieser kräfteraubenden Arbeit den bevorstehenden Kuss ihrer Liebsten und das kalte Willkommensbier auf der Belalp wirklich mehr als verdient.</p>
<h4><strong>Das raue Hirtenleben auf hochalpinem Terrain</strong></h4>
<p>Überhaupt zollen Irene, Conny und ich sehr viel Respekt für die Arbeit der Hirten. Sie treiben im hochalpinen, steilabfallenden Gelände des Aletschgebiets die freilebenden Schwarznasenschafe zusammen – dies auch bei garstigem Wetter. Die Nächte sind kalt, der Wind ist fies, die Sonne aggressiv, der Regen kalt, Blitz und Steinschlag gefährlich. Die Arbeit als Schafhirt birgt viel Risiko und ist unglaublich streng. Man steigt auf, dann wieder runter, dann wieder auf – wie im Intervallhöhentraining. Die neue, einheitliche Hirtenkleidung ist übrigens ein Geschenk eines Outdoorbekleiders und aus Schweizer Wolle hergestellt. Laut den Hirten ist sie bei kalten wie auch bei warmen Verhältnissen sehr angenehm zu tragen.</p>
<p>Und plötzlich: Das letzte Schaf auf dem engen Felsenweg kehrt in der Mitte um und rennt blökend zurück. Sein Gedanke ist wohl:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8222;Wieso diese blöde Brücke überqueren, wenn es im Aletschji so paradiesisch ist?&#8220;</strong></p>
<p>Der Plan hat kurze Beine, denn die letzten zwei Hirten treiben auch dieses Tier über die Brücke. Der Weg für Herde und Menschen ist nicht mehr so weit, und nach zwei bis drei Stunden ist das Ziel – die Belalp – erreicht.</p>
<h4><strong>Die Wiedersehensküsse der Liebsten</strong></h4>
<p>Wir kehren noch vor der Schafherde auf die Belalp zurück und geniessen neben der Kapelle auf einem Bänkli den besten Nussgipfel (Tipp: Man kriegt diesen Leckerbissen im Hotel Belalp neben der Kapelle). Gut platziert warten wir auf die ankommenden Hirten und Schwarznasenschafe, die zum Schluss auch noch das enge und steile «Couloir» vor der Belalp meistern. Es ist eindrücklich zu beobachten, wie respektvoll, freudig und dankbar die Hirten und die Tiere begrüsst werden. Hüte werden gelüftet, anerkennend auf Schultern geklopft, umarmt und geküsst, Kindern springen ihren Vätern entgegen und das kalte Bier besänftigt durstige Keelen.</p>
<p>Das Volksfest auf der Belalp ist lanciert und dauert bis spät nachts. Die alte Tradition des Schäful ist sehr echt, ehrlich und herzerwärmend. Schafe werden prämiert, es wird gefeiert und musiziert und alle sind froh, dass Mensch und Schaf mehr oder weniger heil zurückgekommen sind. Schäful heisst auch Abschied nehmen vom Sommer und dankbar sein für das, was man hat.</p>
<p>Die Dankbarkeit und die Ehrfurcht vor der Natur ist am Sonntag bei der «Schafteilete» und bei der heiligen Messe besonders spürbar. Nach einem gemütlichen Frühstück geniessen wir die sonntägliche Stimmung in den Bergen, den interessanten Austausch mit Hinz und Kunz, die geniale Aussicht ins Tal und einfach den Moment. Bald brechen wir auf zur Seilbahnstation, fotografieren noch <a href="http://streiflichter.ch/galerieseite/kreuchen-und-fleuchen">ein paar farbige Schmetterlinge</a> und sind einmal mehr sehr dankbar für dieses tolle Fotoerlebnis.</p>
<p><strong>Eines ist klar: Nach dem Streifzug ist vor dem Streifzug! Wir freuen uns sehr auf unser nächstes Abenteuer und danken nochmals allen Hirten, Helferinnen und Helfern, die uns so freundlich unterstützt haben.</strong></p>
<a itemprop="url" href="http://streiflichter.ch/galerieseite/schaeful2019" target="_self"  class="qodef-btn qodef-btn-large qodef-btn-solid"  >
    <span class="qodef-btn-text">Bildergalerie Schäful anschauen</span>
    <i class="qodef-icon-font-awesome fa  " ></i></a>
<p>&nbsp;</p>
<p>(Für die Streiflichter bloggt <a href="http://streiflichter.ch/karin-brun/">Karin Brun-Lütolf </a>)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://streiflichter.ch/blog-schaeful-belalp-2019/">Schäful Belalp Vol 2: Der Chrampf am Felsenweg</a> erschien zuerst auf <a href="https://streiflichter.ch">streiflichter</a>.</p>
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		<title>Rosa und die Tücken der Lauischlucht-Fotografie</title>
		<link>https://streiflichter.ch/blog-rosenlauischlucht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Brun-Lütolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Aug 2019 07:59:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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		<category><![CDATA[Berner Oberland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wann quetschen sich die Streiflichter an einem prächtigen Sommertag in ihren Regenschutz und verpassen den Kameras ein Regenmänteli à la [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://streiflichter.ch/blog-rosenlauischlucht/">Rosa und die Tücken der Lauischlucht-Fotografie</a> erschien zuerst auf <a href="https://streiflichter.ch">streiflichter</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wann quetschen sich die Streiflichter an einem prächtigen Sommertag in ihren Regenschutz und verpassen den Kameras ein Regenmänteli à la Hundefrauchen ihrem preisgekrönten Vierbeiner? Das muss sich wohl wieder einmal um einen Streifzug besonderer Art handeln. Mit Fotorucksack und Stativ streifen wir durch die dunkle, imposante Rosenlauischlucht im Berner Oberland. </strong></p>
<p>Die steilen, vom Wasser schwarz glänzenden Felswände, Sonnenlichtspiele, funkelnde Mikrowassertropfen und das sprudelnde Gletscherwasser in der Tiefe laden geradezu ein, sich fotografisch zu verweilen. Wenn man doch nur das ohrenbetäubende Wassergetöse auf den Fotografien festalten könnte! Bei diesem Natursound ist das Reden miteinander anstrengend. Der perfekte Moment, in sich zu kehren und den Fokus ganz auf die tollen Sujets zu legen.</p>
<h4>Für alle Hobbyfotografinnen und -fotografen, die diesen Blog lesen, hier die Streifliechtli-Insider-Tipps:</h4>
<ul>
<li>Das <strong>Wischtuch</strong> gehört bei dieser Mission in den Jackensack und ist dauernd im Einsatz. Ein Wassertropfen auf der Linse kann das tollste Bild einfach – PLUP – ruinieren. Aber Achtung: Wischtuch und gebrauchtes Papiertaschentuch nicht verwechseln.</li>
<li>Ich habe mich beim Höhlenbesuch fürs falsche Objekt entschieden. Das lichtempfindliche Nikon-Objektiv AF-S 24-70mm ist zwar ein Garant für tolle Aufnahmen, doch dieses Mal habe ich wohl danebengegriffen. Das <strong>Weitwinkelobjektiv</strong> hätte mir besser gedient, da die Felsformationen in der Weitwinkel-Totalen dramatischer und cooler wirken (das ist meine Meinung). Die verspielten Details der Steinformationen könnte ich zwar stundenlang bestaunen, aber auf den Bildern kann man sie zu wenig fassen oder einordnen, weil es kein Bildbezug gibt und der Kontrast zu gering ist. Das Ergebnis ist eine dunkle, undefinierbare Steinsosse. Bei Detailaufnahmen muss man nach meiner Meinung einen Kontrast bilden können, dann wird es interessant.</li>
<li>Nun fragt sich wahrscheinlich jeder Fotografierende, wieso ich denn das Objektiv nicht einfach gewechselt habe? Also: Die umherschwirrenden Wassertropfen haben mich davon abgehalten. Denn meine Kamera hatte gerade eine Säuberungsaktion beim Fachspezialisten hinter sich, und so wollte ich das Innere des Gehäuses nach einem Sandsturm nicht in ein Schwimmbad verwandeln. Das Objektiv blieb die ganze Zeit drauf. Deshalb: <strong>Weitwinkel vor dem nassen Höhlentrip installieren.</strong></li>
<li>Conny hat Aufnahmen mit dem <strong>Graufilter</strong> gemacht, um das fliessende Wasser länger zu belichten. Fazit: Der <strong>Grauverlaufsfilter</strong> hätte sich besser geeignet, denn der Kontrast zwischen dem hellen Wasser oder dem hellen Himmel und dem dunklen, schattigen Felsen ist einfach zu gross. Bei langen Belichtungszeiten ist entweder das Wasser zu hell oder der Fels zu dunkel…</li>
<li>Irene hat da eine andere Technik angewendet: Sie hat eine <strong>Belichtungsserie</strong> fotografiert. Dabei werden mehrere Bilder mit verschiedenen Belichtungseinstellungen gemacht – natürlich auf dem Stativ, damit der Bildausschnitt gleich bleibt. Bei der Nachbearbeitung werden die Bilder sozusagen übereinander gelegt. Von jedem Bild wird der am besten belichtete Bildausschnitt übernommen. Es gibt in <strong>Photoshop und Lightroom</strong> auch Funktionen, die das automatisch machen – das heisst dann <strong>HDR</strong>.</li>
</ul>
<p>Unser Fazit nach dem Schluchtshooting: Nach dem Shooting ist vor dem Shooting. Wir möchten unsere Kenntnisse verfeinern und die Learnings verwerten. Ihr dürft also auf die nächsten Bilder gespannt sein.</p>
<h4>Und weiter führt uns der Streifzug zum Fotoabenteuer Schäful im Aletschgebiet</h4>
<p>Nach einem kleinen Imbiss im wunderschönen Rosenlaui-Jugendstilhotel geht es dann mit Connys Bussli über den Grimsel. Bei der Passabfahrt erinnern wir uns mit einem Blick zum Furkapass an die tolle <a href="http://streiflichter.ch/galerieseite/ueber-nacht-auf-den-furka/">Milchstrassenjagd vor drei Jahren</a>. Was wir doch alles schon erlebt haben zusammen – es ist einfach genial! Bald sind wir in Blatten, wo wir während zwei Tagen den <a href="http://streiflichter.ch/blog-schaeful-belalp-2019/"><strong>Schäful auf der Belalp</strong></a> fotografieren.</p>
<a itemprop="url" href="http://streiflichter.ch/galerieseite/rosenlaui-schlucht/" target="_self"  class="qodef-btn qodef-btn-large qodef-btn-solid"  >
    <span class="qodef-btn-text">Bildergalerie Rosenlauischlucht anschauen</span>
    <i class="qodef-icon-font-awesome fa  " ></i></a>
<p>&nbsp;</p>
<a itemprop="url" href="http://streiflichter.ch/blog-schaeful-belalp-2019/" target="_self"  class="qodef-btn qodef-btn-large qodef-btn-solid"  >
    <span class="qodef-btn-text">Schäful-Geschichte weiterlesen</span>
    <i class="qodef-icon-font-awesome fa  " ></i></a>
<p>(Für die Streiflichter bloggt <a href="http://streiflichter.ch/karin-brun/">Karin Brun-Lütolf </a>)</p>
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		<title>Peperoncini-Feeling am Alpnacher Delta und auf dem Glaubenberg</title>
		<link>https://streiflichter.ch/blog-alpnach-glaubenberg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Brun-Lütolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2018 13:05:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Streiflichter ihre Stirnlampen aufsetzen, dann stehen drei Szenarien an: Entweder flüstern sich dann der Fuchs und der Hase gute [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://streiflichter.ch/blog-alpnach-glaubenberg/">Peperoncini-Feeling am Alpnacher Delta und auf dem Glaubenberg</a> erschien zuerst auf <a href="https://streiflichter.ch">streiflichter</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn Streiflichter ihre Stirnlampen aufsetzen, dann stehen drei Szenarien an: Entweder flüstern sich dann der Fuchs und der Hase gute Nacht ins Ohr, die Lerche ist mit ihrem morgige Warm-Up beschäftigt oder es regnet und ein Höhlenbesuch ist angesagt. In jedem Fall aber spielen ganz sicher die Elemente Fotografie, Licht und Zeit eine tragende Rolle.</strong></p>
<p>So auch an diesem dunklen, kalten Oktobermorgen. Gemächlich trampeln wir in der sternenklaren Nacht auf dem kleinen Feldweg am Alpnacher Delta Conny hinterher, die sich an diesem Ort auskennt wie in ihrer eigenen Jackentasche. Oder besser gesagt, wie in ihrer Shopping-Bag (grösser und verwinkelter). Sie kennt jeden Pfosten, jede Pflanze, jede Wurzel und vor allem alle schöne Uferbereiche mit Sicht auf den Vierwaldstättersee. Wie oft hat sie hier schon die Abend- oder Morgendämmerung ins beste Licht gerückt? Wir wissen es nicht. Ihr eindrückliches Bildarchiv ist Beweis genug: Es sind einige Male.</p>
<p>Und so richten wir uns in der Dunkelheit, mit Stativ und Fernauslöser bewaffnet, an der Uferböschung ein, um dann den ersten Schuss zu lancieren, wenn die Nacht ganz zaghaft zur blauen Stunde wird. Wir lieben die Morgendämmerung!</p>
<h4><strong>Peperoncini-Stunde am Alpnachersee</strong></h4>
<p>Wir wissen alle: Peperoncinis sind seeeehr scharf. Und genau analog dieser Geschmacksnuance möchten wir auch unsere Bilder. In der Dunkelheit sind das Fokussieren und Scharfstellen eine Herausforderung. Davon können wir ganze Operetten singen.</p>
<p><strong>Und hier verraten wir jetzt mal unsere in der Praxis mehrfach erprobten Tipps, gelernt und ausprobiert „on-the-Streifliechtli-Job“, und nicht im warmen Schulstübchen.</strong></p>
<ul>
<li>Kamera aufs Stativ montieren</li>
<li>Immer einen &#8222;Notgroschen&#8220; im Sack haben, um allenfalls „lödelige“ Schrauben an der Stativ-Platte nachziehen zu können.</li>
<li>Vibrationsmodus am Objektiv ausschalten</li>
<li>Spiegelvorauslösung einstellen</li>
<li>Fernauslöser installieren</li>
<li>Life-Modus aktivieren, grösste Blende einstellen (kleine Blendenzahl). So wird nämlich der Bildschirm im Life-Modus noch heller, und man kann in der Dunkelheit besser scharf stellen und den Bildausschnitt wählen.</li>
<li>Schärfe, Fokus und Brennweite manuell einstellen, evtl. hineinzoomen, um dem Peperoncini-Effekt noch näher zu kommen.</li>
<li>Blende verkleinern auf z. B. 8 oder 11</li>
<li>Lange Belichtungszeit wählen, je nach Lichtmenge (z. B. 10, 15, 30 Sekunden&#8230;)</li>
</ul>
<p><strong>Und los geht’s – geniiiiiiiiessen!</strong></p>
<p>Spannend ist es, gerade am Wasser lange Belichtungszeiten zu wählen, weil das H2O auf dem Bild sehr weich wirkt.</p>
<p>Leider ist der Zauber der blauen Stunde immer viel zu schnell vorbei. Die Installation des Graufilters kann dabei helfen, den magischen Moment um ein kleines Mü zu verlängern und um längere Belichtungszeiten einstellen zu können.</p>
<p>Und ja, das Wetter. Da weiss man ja auch nie, was es macht. Beim Start in der dunklen, frühen Morgenstunde ist der Himmel nebelfrei und wolkenlos, und dann zieht der graue Deckel über die Köpfe hinweg. Dennoch werden wir mit einem Nebelschwädeli belohnt. Dieses wirkt sehr mystisch, auch wenn wir uns eigentlich auf ein schönes Morgenrot eingestellt haben… Naja. Das Fotografieren hat eben seine unberechenbaren Seiten und gerade dies sorgt immer wieder für Überraschungen. Unsere Erfahrung: Oft kehren wir nicht mit den Bildern nach Hause, die wir uns im Kopf ausgemalt haben. Doch die unerwarteten Bilder erfreuen und erstaunen uns manchmal umso mehr.</p>
<h4><strong>&#8222;Der mit dem Frost tanzt&#8220; auf dem Glaubenberg </strong></h4>
<p>Die Stunden im Alpnacher Delta vergehen wie im Flug und so entschliessen wir uns, das Nebel-Sonnen-Gemisch im nahe gelegenen Glaubenberg zu suchen. An unscheinbaren Waldrändern präsentiert sich eine einmalige morgendliche Märchenwelt. Tausende farbig glitzernde Punkte umhüllen die Pflanzen ganz zart. Wir widmen unsere ganze Aufmerksamkeit dem Zauber des herbstlichen Frostes, welcher sich zuerst noch zaghaft gegen die Sonnenstrahlen wehrt, danach aber leider wehmütig dahin schmelzt. Es ist immer wieder faszinierend, in diese kleinen Naturspektakel abzutauchen und für sich die filigranen Zauber-Glitzer-Welten auf neue Weise zu interpretieren.</p>
<p><strong>Hier auch noch ein kleiner Peperoncini-Tipp:</strong></p>
<p>Eher mit mittlerer Blende fotografieren (z. B. 6). Die Wahrscheinlichkeit, die kleinen Kristallzacken scharf zu kriegen, ist so einfach grösser als mit ganz grosser Blende, fotografiert aus der Hand.</p>
<p><strong>Wie ist dazu eure Meinung? Sie interessiert uns sehr!</strong></p>
<p>(Für die Streiflichter bloggt <a href="http://streiflichter.ch/karin-brun/">Karin Brun-Lütolf </a>)</p>
<a itemprop="url" href="http://streiflichter.ch/galerieseite/alpnach-glaubenberg/" target="_self"  class="qodef-btn qodef-btn-large qodef-btn-outline"  >
    <span class="qodef-btn-text">Galerie Apnach-Glaubenberg anschauen</span>
    </a>
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		<title>Auf den Spuren von Daisy und Rapunzel im Simmental</title>
		<link>https://streiflichter.ch/blog-simmental/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Brun-Lütolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 May 2018 11:37:53 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Simmental]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2 Kilogramm Reis, 4 Kameras, 15 Objektive, Grau- und Verlaufsfilter in allen Abstufungen, 3 Stative, 5 Rucksäcke, Ladegeräte, Speicherkarten, Fernauslöser, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://streiflichter.ch/blog-simmental/">Auf den Spuren von Daisy und Rapunzel im Simmental</a> erschien zuerst auf <a href="https://streiflichter.ch">streiflichter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2 Kilogramm Reis, 4 Kameras, 15 Objektive, Grau- und Verlaufsfilter in allen Abstufungen, 3 Stative, 5 Rucksäcke, Ladegeräte, Speicherkarten, Fernauslöser, Computer, Festplatten, Smartphones, Regenschutz, Regenhosen, Wanderschuhe, Trekkingschuhe, Ausgehschuhe, Stirnlampe, Guezli, Kaffee, Zahnbürstli, Haarbürste, Sonnencreme, Nachtcreme, Tagescreme und selbstverständlich all das Nützliche und Unnützliche, was Frau noch so dabei hat. Das war die Grundausstattung unserer Streiftour ins Simmental. </strong></p>
<p>Wie sollte es auch anders sein, wenn (B)engel reisen. Es regnet in Strömen am Donnerstagmorgen. Bereits schon während der Nacht hat es die Ziegel fast vom Dach geschwemmt. Unser Plan für die erste Tagesstreiftour: Fotoshooting in der Biosphäre Entlebuch, danach Impressionen und Abendstimmung in Thun einfangen, etwas Feines essen, dann das &#8222;Zwischenlager&#8220; im Simmental beziehen. Die Schlechtwetter-Verdrängungstaktik funktioniert genau bis 10 Uhr. Dann nämlich kommen Irene und Conny angefahren. Gummistiefel mitnehmen, ja oder nein? NEIN, NEIN, NEIN!</p>
<p style="text-align: center;">&#8222;<strong>Kein Bock auf Gummistiefel!&#8220;</strong></p>
<p>Und demzufolge auch nicht auf den Matsch in der Moorlandschaft der Biosphäre Entlebuch. Der Petrus kann uns den Streifzug nicht vermiesen. Bei der ersten Kaffee-Aufwärmrunde entschliessen wir uns für den spontan gefassten Plan B in der trockenen Beatus-Höhle am Thunersee. Unsere Reiseplanung ist in moderner Managersprache eben clever, flexibel und agil!</p>
<p>Die nächste Hürde folgt bei der Konsultation der Beatus-Höhlen-Webseite. &#8222;Stativ verboten&#8220; steht da. Connys Puls rast in Rekordtempo auf 180. Rausch, rausch, rausch. Übersetzt aus dem Streiflichterjargon in die Laiensprache heisst das: Unbrauchbare Bilder. Denn in dunklen Räumen – oder eben in Höhlen – sollte man lange belichten bei einer tiefen ISO-Zahl. Ein Stativ ist deshalb Pflicht, denn sonst sind verwackelte Bilder vorprogrammiert. Alternativ kann man die ISO raufschrauben. Konsequenz: Einbussen in der Bildqualität (die Farben rauschen und es sind tausende kleine Pünktli ersichtlich). Und Conny ist allergisch auf Pünktli. Da holen wir zum zweiten Cleverness-Schlag aus: Nirgendwo steht nämlich auf der Webseite „Reissäckli verboten“ geschrieben. So basteln wir kurzerhand mit Karins Reisvorrat Säckli, auf welchen sich der Fotoapparat für Langzeitbelichtungen wunderbar platzieren lässt. Problem gelöst.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<h4><strong><br />
Tag 1: Katz und Maus-Spiel in den Beatus-Höhlen</strong></h4>
<p>Die Höhlen am Thunersee sind ein Blickfang. Krass, welche Kunstwerke und Formen hier im Berginnern während Millionen von Jahren entstanden sind. Es ist eindrücklich zu beobachten, wie das Wasser seinen Weg durch die unterirdischen Kanäle und Ritzen bahnt und Katz und Maus mit den Steinen spielt. Mit der Qualität der Bilder sind wir nur mässig zufrieden. Die Reissäckli konnten meist nicht hoch genug platziert werden. So waren auch die gewählten Perspektiven nicht optimal. Das nächste Mal lassen wir unseren Streiflichter-Charme „lo tschädere“ und fragen an, ob wir die Höhlen vor der offiziellen Öffnungszeit besuchen dürfen. Als Gegenleistung würden wir den Betreibern grossartige Bilder zur Verfügung stellen. Ehrenwort! Unser erster Shooting-Tag endet in der Abenddämmerung mit einem feinen Teller Pasta direkt am Thunersee. Spät abends erreichen wir unser Zwischenlager in Erlenbach im Simmental, von wo ein paar Stunden später die Reise schon wieder weiter geht.</p>
<h4><strong>Tag 2: Sibe Brünne &#8211; zauberhafter Wasserfall à la Rapunzels Haarpracht</strong></h4>
<p>Himmelblaue Morgenstimmung um 6 Uhr. Schnell hüpfen wir in die Klamotten, essen das herzig zubereitete Frühstück unseres Gastgebers im BnB (der Arme musste vor 6 Uhr aufstehen) und weiter geht es Richtung Lenk. Zwei Fotoleckerbissen stehen heute auf dem Programm: Wir wandern mit Sack und Pack entlang der Simmenfälle (1. Spot) zu den Sibe Brünne (2. Spot). Fulminant sind die tosenden, wuchtigen Simmenfälle für das Auge wie auch für das Ohr. Die frische Gischt benetzt fortwährend unsere Gesichter und unsere Linsen. Der Frühlingsmorgen beschert uns das perfekte Licht. Im Kontrast zum schäumenden Wasser und den dunklen, schroffen Felsen wirkt das Morgentau auf den Pflanzen sehr lieblich. Uns wird eine Märchenlandschaft à la Walt Disney serviert.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8222;So müssen sich Prinzessinnen auf ihrem Morgenspaziergang fühlen.<br />
Da ein schimmernder Wasserdiamant, dort ein glitzernder Regenbogen&#8230; rüüdig schön.&#8220;</strong></p>
<p>Nach einem zweieinhalbstündigen Marsch mit unzähligen Fotopausen (Nicht-Fotografen hätten beim Warten spätestens hier den Nervenzusammenbruch) kommen wir oben bei den Sibe Brünne an. Hier muss wohl eine weitere Zauberhand gewirkt haben. Es ist unwahrscheinlich schön, wie die verschiedenen Quellen ihren Weg aus der Kalksteinwand finden und talwärts strömen. So ähnlich wie Rapunzels Haar, welches wie samtiges Gold vom hohen Turm in die Tiefe gleitet. Ächt schwizerisch ist die Stimmung mit Alphornklängen auf der Alp. Wir Streiflichter geniessen die Ambiance in der Alpwirtschaft bei einer Käseschnitte, packen danach Kameras, Stative und Graufilter aus und dann taucht jede für sich in ihre eigene Bilderwelt ein. Bis&#8230; Karins brandneuer Filter bei der ersten! Installation – platsch &#8211; in den Bach fällt und in zwei Teile zersplittert. Dabei hat Conny doch gesagt „pass uuf“! Scho z’spot. Mist. 160 Mäuse gehen wortwörtlich den Bach runter. So machen wir am Wasserfall „Graufilter-Sharing“, damit Karin doch noch ein paar schöne Langzeitaufnahmen machen kann.</p>
<p><strong>Erkenntnis:</strong></p>
<p>Im Morgenlicht sind die Simmenfälle wunderschön zu fotografieren. Die Sibe Brünne sehen im Abendlicht wahrscheinlich noch schöner aus als tagsüber, da die weiche Abendsonne das Wasser besonders schön einfärbt. Wir müssen leider im Mittagslicht fotografieren. Schade.</p>
<p>Nach diesem wunderschönen Ausflug sind wir dann abends ordeli müde. Beim Einschlafen, direkt unterhalb der Simmenfälle, hören wir dem tosenden Wasser zu und lassen den wunderschönen Fototag nochmals Revue passieren.</p>
<h4><strong>Tag 3: Streiflichter-Frühlingsputz am Iiffigfall</strong></h4>
<p>Pipipip – nach ein paar Stunden Schlaf geht der gemeine Wecker bereits schon um 5.45 Uhr los. Drehen und weiterschlafen, als ob nichts wäre? Nichts da – wir sind keine Memmen. Ein Blick nach draussen genügt und wir stehen quasi schon in den Wanderschuhen. Kurz die warme Mütze auf die verwuschelten Haare montieren und ab gehts an das <strong>Lenkseeli</strong>, wo wir die Morgenstimmung einfangen wollen. Als die Sonne zu grell wird, ist es definitiv Zeit für ein Kafi-Päusli.</p>
<p>Die letzte Wanderung auf unserer dreitätigen Streiftour führt uns zum <strong>Iffigfall</strong>. Mit seinen 112 Metern wirkt er gigantisch hoch und wir fragen uns, wie viele Liter Wasser hier pro Sekunde zu Tal donnern. Wir widmen uns nochmals den Langzeitaufnahmen direkt am Wasserfall. Das Putztuch für das Objektiv ist hier obligatorisch. Denn die Gischt benetzt unsere Linsen fortlaufend wie eine Dusche. Das heisst scharf stellen, Objektiv putzen, schnell Filter aufschrauben, Linse abwischen, auslösen, wischen, auslösen, wischen&#8230; Nach einiger Zeit haben wir den Frühlingsputz gesehen. Wir sind langsam müde und „gesättigt“. Plaudernd und gut gelaunt laufen wir bergwärts und verstauen unsere Ausrüstung im Bussli.</p>
<h4><strong>Miss Simmental und Reifen-Episödeli in Zweisimmen</strong></h4>
<p>Die Fahrt dauert gerade mal 8 Minuten. Denn da steht am Strassenrand plötzlich DIE Simmentaler Schönheitskönigin schlechthin. Sie erinnert Karin an Kuh Daisy aus ihrer Kindheit. Wir können nicht anders, packen unsere Kameras nochmals aus und verewigen das wunderschöne Prachtsvieh.</p>
<p>Mit Daisy und vielen grossartigen Natur-Eindrücken im Rucksack gehts endgültig heimwärts Richtung Luzern. Meinen wir. Denn in Zweisimmen ist vorläufig Endstation. <strong>Pffffffff. Das darf doch nicht wahr sein!</strong> Die drei Streiflichter werden mit einem Reifenplatten „belohnt“. Ein zuvorkommender Retter in der Not hilft uns. Er beschafft uns einen alten Reifen, wechselt diesen und sichert uns damit die Heimreise. Vielen, vielen Dank! Aber unter uns gesagt: Wir sind sicher, Irene hätte diesen Radwechsel ebenfalls locker geschafft, denn unsere Ingenieurin hat im Berufsleben jede Maschine im Griff. Das verraten wir unserem Retter natürlich nicht&#8230;</p>
<p>A propos: Der in Plastiksäckchen verpackte Reis hat es auch wieder nach Luzern geschafft. Er landet demnächst in der Pfanne als Ticineser Risotto. Vielleicht unsere nächste Destination? Wir werden sehen.</p>
<a itemprop="url" href="http://streiflichter.ch/galerieseite/simmental/" target="_self"  class="qodef-btn qodef-btn-large qodef-btn-outline"  >
    <span class="qodef-btn-text">BILDER SIMMENTAL ANSCHAUEN</span>
    <i class="qodef-icon-font-awesome fa  " ></i></a>
<p>(Für die Streiflichter bloggt <a href="http://streiflichter.ch/karin-brun/">Karin Brun-Lütolf </a>)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://streiflichter.ch/blog-simmental/">Auf den Spuren von Daisy und Rapunzel im Simmental</a> erschien zuerst auf <a href="https://streiflichter.ch">streiflichter</a>.</p>
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		<title>Retrospektive: Das war Connys Vernissage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Brun-Lütolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 May 2018 14:49:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Making of]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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		<category><![CDATA[Conny]]></category>
		<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Conny Irene und ich sind soooo rüüüdig stolz auf dich! Denn du hast uns und weitere 100 Gäste an [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://streiflichter.ch/vernissage-retrospektive/">Retrospektive: Das war Connys Vernissage</a> erschien zuerst auf <a href="https://streiflichter.ch">streiflichter</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Conny</p>
<p>Irene und ich sind soooo rüüüdig stolz auf dich! Denn du hast uns und weitere 100 Gäste an DEINER Vernissage mit deinen grossartigen Bildern und Artworks verzaubert. Wir konnten eintauchen in die goldene, türkisblaue, bernsteinfarbene, smaragdgrüne Wasserwelt; dein Element! Jedes Bild hat seine einzigartige Entstehungsgeschichte &#8211; deine Gäste waren fasziniert davon.</p>
<p>Wir freuen uns sehr darauf, mit dir zusammen nächste Woche wieder durch die Welt zu streifen. Natürlich sind wir wie zwei Federchen gespannt, welche „Beute“ wir nach Hause bringen werden. Gerade so wichtig wie die Bilder ist für uns die geteilte Leidenschaft für die Fotografie. Und natürlich der Kaffee. Und unser neu beschriftetes Bussli. Oh Tschuldigung: DEIN neu beschriftetes Streiflichter-Bussli, in welchem wir mitfahren dürfen (Schmotz). Zusammen einzutauchen, zu tüfteln und Spass zu haben, das ist unsere Streiflichter-FotoArt.</p>
<p>Hey wir freuen uns! Streifen wir also weiter durchs Leben und fangen wir das Licht ein. Bis zur nächsten fetten Vernissage, liebe Conny!</p>
<p>Irene und Karin</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Bilder kaufen</h4>
<p>Die Bilder kann man übrigens kaufen. Sie sind hochwertig auf Leinwand produziert und wunderschön auf einen Keilrahmen aufgezogen.<br />
Kontaktiere für mehr Informationen unser Streiflicht <a href="http://streiflichter.ch/kontakt/" target="_blank" rel="noopener">Conny</a>.</p>
<h4>Bilder anschauen</h4>
<p>In der Galerie Grossformat können die Bilder noch bestaunt werden:</p>
<p><a href="http://www.galerie-eich.ch" target="_blank" rel="noopener">Galerie Grossformat, Eich</a></p>
<p>Bilder: Herzlichen Dank an Gisèle und René von der Galerie Grossformat sowie an Micha Prest, Fotograf, für die tollen Vernissage-Bilder!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(Für die Streiflichter bloggt <a href="http://streiflichter.ch/karin-brun/">Karin Brun-Lütolf </a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://streiflichter.ch/vernissage-retrospektive/">Retrospektive: Das war Connys Vernissage</a> erschien zuerst auf <a href="https://streiflichter.ch">streiflichter</a>.</p>
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		<title>Save the date: Connys erste Vernissage&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Brun-Lütolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Mar 2018 18:04:13 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>28. April 2018. Wir Streiflichter sind jetzt schon es bitzeli nervös &#8211; und vor allem mega stolz&#8230; Denn unsere Conny [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://streiflichter.ch/vernissage/">Save the date: Connys erste Vernissage&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://streiflichter.ch">streiflichter</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>28. April 2018. Wir Streiflichter sind jetzt schon es bitzeli nervös &#8211; und vor allem mega stolz&#8230; Denn unsere Conny veranstaltet an diesem Samstag ihre erste &#8222;RICHTIG FETTE&#8220; VERNISSAGE. Mit ihrer Bescheidenheit würde sie das natürlich nieeee so beschreiben. Aber als Chief Executive Bloggerin darf ich das. Und ich verspreche euch, ich untertreibe, denn ich habe die Bilder bereits schon bewundern dürfen. </b></p>
<p>Also, reserviert euch schon mal den Samstag, 28. April 2018.</p>
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	<div class="qodef-separator" ></div>
</div>

<p><a href="http://streiflichter.ch/cornelia-michel/" target="_blank" rel="noopener">Cornelia Michel</a> präsentiert</p>
<h3><strong>Wunderwasser und Artworks</strong><br />
<strong>Galerie Grossformat, Eich</strong></h3>
<h3>Vernissage: Samstag, 28. April 14 &#8211; 19 Uhr</h3>
<p>Die Bilder können bis am 30. Juni 2018 bestaunt werden.</p>
<div class="qodef-separator-holder clearfix  qodef-separator-center qodef-separator-full-width">
	<div class="qodef-separator" ></div>
</div>

<p><strong>Kontakt und Öffnungszeiten</strong><br />
Galerie Grossformat<br />
Spillgässli 39<br />
CH-6205 Eich<br />
Switzerland</p>
<p>&nbsp;</p>
<a itemprop="url" href="http://www.galerie-eich.ch/demnaechst/" target="_self"  class="qodef-btn qodef-btn-medium qodef-btn-outline"  >
    <span class="qodef-btn-text">Mehr erfahren</span>
    <i class="qodef-icon-font-awesome fa  " ></i></a>
<p>&nbsp;</p>
<p>(Für die Streiflichter bloggt <a href="http://streiflichter.ch/karin-brun/">Karin Brun-Lütolf </a>)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://streiflichter.ch/vernissage/">Save the date: Connys erste Vernissage&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://streiflichter.ch">streiflichter</a>.</p>
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		<title>Spektakuläre Aletsch Arena</title>
		<link>https://streiflichter.ch/aletsch-arena-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Brun-Lütolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2017 15:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Aletsch Arena]]></category>
		<category><![CDATA[Aletschgletscher]]></category>
		<category><![CDATA[Belalp]]></category>
		<category><![CDATA[Fiescheralp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieses Naturwunder, dieses Spektakel, dieser Aletschgletscher. Ich könnte wohl 10'000 Bilder davon machen, aus allen Perspektiven, zu unterschiedlichen Jahres- und Tageszeiten. Und ich sollte von diesem Welterbe noch 10'000 Bilder machen, denn es ist so traurig mitzuerleben, wie uns die Gletscherwelten dahin schmelzen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://streiflichter.ch/aletsch-arena-2/">Spektakuläre Aletsch Arena</a> erschien zuerst auf <a href="https://streiflichter.ch">streiflichter</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p>Dieses Naturwunder, dieses Spektakel, dieser Aletschgletscher. Ich könnte wohl 10&#8217;000 Bilder davon machen, aus allen Perspektiven, zu unterschiedlichen Jahres- und Tageszeiten. Und ich sollte von diesem Welterbe noch 10&#8217;000 Bilder machen, denn es ist so traurig mitzuerleben, wie uns die Gletscherwelten davon schmelzen.</p>
<p>Meine Tagestour: Übernachtung auf der Fiescheralp, frühmorgens mit der Bahn ins Tal nach Fiesch, Zügli Richtung Mörel, mit der Bergbahn auf die Riederalp. Wanderung von der Riederalp zur <a href="https://www.pronatura-aletsch.ch">Villa Cassel</a> (hier gibt&#8217;s ganz nette Leute und feinen Tee), Riederfurka, Moränenweg, Hohfluh, Moosfluh, Fiescheralp.</p>
<h4><strong>Update vom Oktober 2018</strong></h4>
<p>Und wieder einmal hat es mich ins Paradies gezogen&#8230; Für eine Woche genoss ich das einzigartige Reservat rund um den Aletschgletscher zu Fuss und auf dem Bike. Winter, sommerlicher Herbst, Sterne, Regensturm &#8211; ein fotografisches Schlaraffenland habe ich angetroffen&#8230; Die röhrenden Hirsche habe ich gesehen und gehört, doch leider nicht fotografiert. Macht auch nichts. Ist abgespeichert in meinem Härzli.</p>
<p>(Für die Streiflichter bloggt <a href="http://streiflichter.ch/karin-brun/">Karin Brun-Lütolf </a>)</p>

		</div>
	</div>
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    <span class="qodef-btn-text">BILDGALERIE ZUR ALETSCH ARENA ANSCHAUEN</span>
    </a></div></div></div></div>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://streiflichter.ch/aletsch-arena-2/">Spektakuläre Aletsch Arena</a> erschien zuerst auf <a href="https://streiflichter.ch">streiflichter</a>.</p>
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